20 Oktober 2020

Costa Rica 17.05.2019 – 31.05.2019   English/German Version 

Unsere erste herpetologische Reise in die Neue Welt führte uns nach Costa Rica, ein tropisches artenreiches und vor allem sicheres Reiseland in Mittelamerika. Wir flogen von Wien über Paris nach San José um €913,- mit der Air France. Über den ADAC mieteten wir einen Chevrolet Trailblazer bei Sixt für 16 Tage um €1800.-. Das ist nicht gerade billig für diesen großen Geländewagen, aber zu fünft doch leistbar. Dieser Wagen hat sich im Lauf der Reise als äußerst wertvoll erwiesen und somit voll und ganz ausgezahlt. Der Platz in der hinteren Reihe war allerdings für drei erwachsene Männer grenzwertig. Da wir am Abend ankamen, hatten wir bereits eine Unterkunft für die erste Nacht in Zurqui gebucht, in der Nähe des Nationalparks Braulio Carillo, und mussten dorthin während der Stoßzeit fahren. Zum Glück wird der Verkehr nach San José und Heredia deutlich weniger und so erreichten wir unser Hotel um ca. 20:00. Generell war das Essen wirklich ausgezeichnet und auch für unseren Vegetarier kein Problem. Die prepaid SIM-Karte funktionierte leider nur schlecht, wodurch wir uns auf unser GPS verlassen mussten. Wir hatten aber nie Probleme mit der Navigation, die OSM Karte funktionierte ausgezeichnet.

Zurqui – Braulio Carillo Nationalpark

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns natürlich sofort auf und erkundeten trotz Müdigkeit und Jet Lag die Umgebung des Hotels. Als erste Art entdeckten wir an einer Hauswand den aus Asien eingeschleppten Gecko Hemidactylus frenatus, der mittlerweile das gesamte Land besiedelt hat und an jeder Unterkunft - außer im Hochgebirge - angetroffen wurde. An einem kleinen Bach nahe beim Hotel hörten wir unsere ersten Frösche – es handelte sich um Glasfrösche, Dink-Frösche und Ranidae. Am kommenden Tag mussten wir eine Stunde (Sommerzeit-Fehler!) auf unser Frühstück warten und beobachteten währenddessen unsere ersten Kolibris und andere Vögel im Hotelgarten. Nach einer ordentlichen Portion Gallo Pinto (traditionelles Gericht aus Reis und Bohnen) machten wir uns auf in den Nationalpark Braulio-Carillo, wo wir einen Trail fanden, der ohne Zutrittsregelung begehbar war. Während des Tages konnten wir viele Anolis beobachten, sonst war außer einigen Fröschen und Insekten nicht viel los.

Am Nachmittag begann es heftig zu regnen und wir warteten den Abend ab, bevor wir im NP in der Nacht unser Glück versuchten. Von den Fröschen fanden wir unsere erste Laubfroschart und einen Vertreter der Craugastoridae, der artenreichsten Froschlurchfamilie in Costa Rica. Franz entdeckte eine gut getarnte Kaffeeschlange im Gebüsch, an der alle anderen vorbei gegangen waren. Als wir schon am Rückweg waren und nicht mehr damit rechneten, kroch vor Florian eine grüngelbe Palmlanzenotter über den Weg – eine Art, die man nur selten zu Gesicht bekommt. Als wir bereits mit dem Auto zurückfuhren, querte eine weitere Palmlanzenotter die Straße! Der erste volle Tag endete somit trotz der vielen Moskitostiche sehr zufriedenstellend.

Blick zum Braulio Carrillo Nationalpark
Blick zum Braulio Carrillo Nationalpark

Auf dem Weg in Richtung Karibik kamen wir am nächsten Tag am Haupteingang des Braulio-Carrillo Parks vorbei. Die Eintrittsgebühren für viele dieser Parks sind sehr teuer und man darf nur am Tag auf ausgewiesenen Trails gehen und wird dabei fast auf Schritt und Tritt von Rangern überwacht. In der Nacht sind fast alle NP geschlossen! Wir beschlossen, den Park nicht zu besuchen.

Tag 1 Zurqui
Villa Zurqui - unsere erste Unterkunft haben wir außerhalb der Hauptstadt gewählt, um den nahe gelegenen Nationalpark Braulio Carrillo zu besuchen - we chose our first accommodation outside of the capital in order to visit the nearby national park Braulio Carrillo
Tag 1 Zurqui
Hemidactylus frenatus - eine eingeschleppte Art, hat sich über ganz Costa Rica ausgebreitet, wir fanden sie an jeder Unterkunft, ausgenommen in Bergland - an alien species, introduced all over Costa Rica, we found it on the walls of all of our hotels, except in the highland
Tag 1 Zurqui
Hyalinobatrachium fleischmanni - unseren ersten Glasfrosch auf dieser Reise fanden wir an einem kleinen Bach direkt neben unserer Unterkunft. Die Frösche sitzen meist auf einem Ast über dem Bach und rufen während der Nacht - we found our first glass frog on a stream near the accommodation. The frogs are mostly sitting and calling on branches above the streams.
Tag 1 Zurqui
Ein riesiger schlafender Schmetterling - a huge sleeping butterfly
Tag 1 Zurqui
Rana warszewitschii - ein häufiger Frosch, der entlang von kleinen Waldbächen vorkommt. Ein typischer Braunfrosch, der durch die grünen Flecken auf dem Rücken zu erkennen ist - A common frog, which lives alongside forest streams. It's a typical brown frog with characteristic green dots on its back
Tag 1 Zurqui
Anolis tropidolepis - Die typische Anolis im Mittelgebirge der Hauptstadtgegend war das mit Abstand häufigste Reptil, das wir an diesem Standort finden konnten. Sie leben auf Sträuchern und Büschen in einigem Abstand über dem Boden - The typical Anole in the midland capital area was the most commonly observed reptile in this area. They live on shrubs and bushes above the ground
Tag 1 Zurqui
Anolis tropidolepis - Die Männchen sind intensiver und kontrastreicher gezeichnet. Sie haben einen roten Kehlsack - Males are colored more intensively and high-contrasted. They have a red dewlap. 
Tag 1 Zurqui
Anolis tropidolepis - Die Echsen sind sehr variabel und sind in ihrer Umgebung gut getarnt - The lizards are very variable and well camouflaged
Tag 1 Zurqui
In den feuchten Bergwäldern gedeihen Bromelien auf den Bäumen. Bromelien gehören zu den Süßgräsern, die bekannteste Bromelie ist die Ananas - In the humid mountain forests bromeliads grow on the trees. Bromeliads belong to the sweet grass family and their most famous member is the pineapple.
Tag 1 Zurqui
Anolis tropidolepis
Tag 1 Zurqui
Ein Glasflügelfalter im Braulio Carillo Nationalpark - A glasswing butterfly in the Braulio Carillo national park
Tag 1 Zurqui
Durch einen Seiteneingang gelangten wir in einen unkontrollierten Teil des Nationalparks mit beeindruckender Landschaft - Near our hotel we entered the national park through a side entrance. This part of the NP was not controlled by rangers.
Tag 1 Zurqui
Über einen Pfad gelangt man immer weiter den Berg hinauf. Während des Tages fanden aber recht wenig Reptilien, vor allem Anolis - We followed a path leading us up the mountain. During the day we found only few reptiles, mostly Anolis.
Tag 1 Zurqui
Diese Kleinlibellen bewohnen einen kleinen Bachlauf - These damselflies inhabit a small torrent
Tag 1 Zurqui
Bei Tag kann man den Primärurwald bewundern, findet aber recht wenig Tiere - During the day we admired the primary forest but we hardly found animals.
Tag 1 Zurqui
Rana taylori - Nach dem Mittagessen untersuchten wir das Weideland im Umfeld der Unterkunft und fanden dort einige Frösche - After lunch we checked out the farmland in the surroundings and found some frogs in meadow ponds.
Tag 1 Zurqui
Rana taylori habitat - In diesen Gewässern fanden wir die scheuen Frösche, die sich aber gut in der Vegetaton versteckten - In these ponds we found the shy frogs. They were hiding in the vegetation.
Tag 1 Zurqui
Quiscalus mexicanus - Die Dohlengrackel gehört zu den Stärlingen und ist ein recht häufiger Kulturfolger - The great-tailed grackle or Mexican grackle belongs to the Icteridae and is a quite common bird near settlements
Tag 1 Zurqui
Der Garten der Villa Zurqui bietet wunderbare Möglichkeiten, Kolibris zu beobachten, während man ein Bier trinkt - The garden of the Villa Zurqui is a wonderful place for observing hummingbirds while drinking a beer
Tag 1 Zurqui
Ein ausgezeichnetes Frühstück mit Gallo Pinto und gekochten Bananen - Fantastic breakfast with Gallo Pinto and cooked bananas
Tag 1 Zurqui
Ninia psephota - Die Kaffeeschlange war auf einem Ast über uns gut versteckt und wir gingen alle vorbei, bis sie Franz als letzter von uns entdeckte - This Coffee Snake was hidden on a branch above our trail and it remained undetected until finally Franz discovered it .
Tag 1 Zurqui
Ninia psephota - ist eine kleine Schlange, die hauptsächlich Invertebraten frisst und die Laubstreu durchsucht. Umso interessanter, dass wir sie kletternd fanden - is a small snake feeding on invertebrates foraging in leaf litter. Therefore it was interesting finding it climbing.
Tag 1 Zurqui
Isthmohyla pseudopuma - Dieser nachtaktive Laubfrosch war eine der wenigen gefundenen Amphibien im hochgelegenen Braulio Carrillo Nationalpark. - This nocturnal tree frog was one of the few found amphibians in the Braulio Carrillo National Park.
Tag 1 Zurqui
Isthmohyla pseudopuma - Nach einem starken Bestandsrückgang in den 80er Jahren konnten sich die Bestände wieder erholen. - After a strong decline in the Eighties the populations recovered since then.
Tag 1 Zurqui
Diese riesige Stabheuschrecke war sehr schwer zu entdecken - This stick insect was very hard to see.
Tag 1 Zurqui
Pristimantis cruentus - Diese Art unterliegt starken Bestandsschwankung, die Bestände sind aber aktuell stabil - This species shows strong population fluctuations, but at the moment they seem to be stable.
Tag 1 Zurqui
Botriechis lateralis - Unsere erste Palmlanzenotter querte den Pfad auf unserem Rückweg. - Our first Palm Pit Viper crossed our path on our way back.
Tag 1 Zurqui
Botriechis lateralis - Dieser Fund war ein absolutes Highlight an unserem ersten Tag. Diese relativ häufige Lanzenotter bewohnt höhere Lagen und ist aufgrund ihrer Färbung nicht leicht zu entdecken - This find was our absolute highlight on the first day. This relatively common pit viper inhabits higher altitudes and is hard to find because of its comouflage color.
Tag 1 Zurqui
Botriechis lateralis - Die zweite Palmlanzenotter querte die Straße in einer Ortschaft, als wir zurückfuhren. Sie war viel intensiver gefärbt. Die Art ist sehr giftig, aber unsere Exemplare verhielten sich ruhig und bissen nicht. - The secons Palm Pit Viper crossed the asphalt road in a village when we drove back. It was intensively colored. Although this species is very poisonous, our snakes were very calm and didn't bite.
Tag 1 Zurqui
Braulio Carrillo National Park

Cahuita

In Cahuita quartierten wir uns im Hotel El Colibri Rojo (mit Pool) ein. Das junge Besitzerpaar aus Frankreich ist äußerst freundlich und wir fühlten uns dort sehr wohl. Am Abend erkundeten wir das Hinterland der Gegend und staunten über die ersten Basilisken, die auf den Hinterbeinen laufend über das Wasser flitzten. In der Nacht quakten unzählige Frösche und auch zwei ungiftige Schlangen kreuzten unseren Weg. In einem Sumpf leuchteten die Augen eines Kaimans und mehrere Kröten waren unterwegs.

Bilderbuchstrände an der Karibik
Bilderbuchstrände an der Karibik

Am kommenden Tag durchwanderten wir den Nationalpark in Cahuita entlang des Strandes. Es handelt sich um einen der letzten Küstenprimärwälder an der Karibik und die Artenvielfalt ist tatsächlich gewaltig – nur schade, dass auch dieser Park in der Nacht geschlossen ist. Unter Tags ist es dort allerdings gestattet zu baden und auch (in Begleitung eines Locals) zu schnorcheln. Nahe dem Eingang beobachteten wir die ersten Pfeilgiftfrösche und auf der gesamten Strecke begleiteten uns Ameiven, die sich entlang des sandigen Pfades sonnten. Hörnchen, Argutis und Kapuzineraffen waren die Highlights bei den Säugetieren. Dreizehenfaultiere konnten wir leider nicht sehen, aber während unserer Fahrt hierher hatten wir ein Zweizehenfaultier auf einer Stromleitung außerhalb des Parks beobachtet. Immer wieder entdeckten wir Basilisken (beide Arten), die sich teilweise recht gut fotografieren ließen. An einer Lagune, wo vor Krokodilen gewarnt wird, stolperte Franz fast über ein Baby einer Zierschildkröte – Trachemys venusta. Die Anzahl der Raben- und Truthahngeier, die oft kreisend zu beobachten sind, ist bemerkenswert.

Nach dem fast 9 km langen Trail bei brütender Hitze waren wir einigermaßen erledigt und verbrachten den Nachmittag im und am Pool, bevor wir am Abend mit dem Guide Cristian eine Tour im Hinterland von Cahuita machten. Gleich zu Beginn beobachteten wir ein Opossum auf einer Stromleitung. Unterwegs begegneten wir neben zwei Schlangen auch einer Vielzahl an Fröschen, darunter auch einigen neuen attraktiven Arten wie dem Rotaugenlaubfrosch, dem Sonnenuhrfrosch und dem großen Bullfrog. Außerdem gelang uns unser einziger Nachweis eines grünen Anolis. Ein absolutes Highlight war die Begegnung mit einem großen Potoo, einem spektakulären nachtaktiven Vogel, der noch dazu menschenähnlich ruft. Im Taschenlampenlicht sind in der Nacht nur seine breit stehenden Augen gut sichtbar. Viele Birdwatcher kommen nur wegen dieses Vogels in die Gegend, um ihn zu suchen. Die erhoffte Terciopelo oder Fer de Lance Lanzenotter blieb uns leider ebenso wie die Oropel Greifschwanzlanzenotter verwehrt. An unserem Abreisetag gelangen uns noch einige Bilder von einer Gruppe Brüllaffen, die sich in der Nähe unseres Quartieres lautstark meldeten.

Tag 2 Cahuita
Auf der Fahrt nach Cahuita fanden wir dieses Zweizehen-Faultier direkt neben der Straße - on our way to Cahuita we found this two-toed sloth right beside the road.
Tag 2 Cahuita
Rabengeier zählten zu den häufigsten Vögeln auf unserer Reise - Black Vultures were very common on our trip.
Tag 2 Cahuita
Erfrischung - refreshment
Tag 2 Cahuita
Außerhalb des Cahuita Nationalparks fanden wir nur wenige naturbelassene Stellen wie diese - Except for the Cahuita National Park we found very few natural places like this
Tag 2 Cahuita
Anolis limifrons - eine der häufigsten Anolis auf unserer Reise - one of the most common anoles on our trip
Tag 2 Cahuita
Junger Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) - juvenile Green Basilisk (Basiliscus plumifrons)
Tag 2 Cahuita
Junger Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) - juvenile Green Basilisk (Basiliscus plumifrons)
Tag 2 Cahuita
Die Gebänderte Katzenaugennatter (Leptodeira septentrionalis) fanden wir sowohl auf der Karibik- als auch auf der Pazifik-Seite - we found the Northern Cat-eyed Snake (Leptodeira septentrionalis) on the Caribbean side as well as on the Pacific side.
Tag 2 Cahuita
Incilius coniferus - Weibchen - female
Tag 2 Cahuita
Incilius coniferus - Männchen - male
Tag 2 Cahuita
Die männlichen Smilisca sordida rufen nachts aus der Vegetation - Smilisca sordida males call from the vegetation by night.
Tag 2 Cahuita
Smilisca sordida - in amplexus
Tag 2 Cahuita
Diesen schönen Schmetterling fanden wir schlafend - we found this beautiful butterfly sleeping.
Tag 2 Cahuita
Auf dem Rückweg fanden wir noch diese Sibon nebulatus - on our way back we found this Sibon nebulatus.
Tag 2 Cahuita
Sibon nebulatus ernährt sich hauptsächlich von Schnecken - Sibon nebulatus mainly feeds on snails and slugs.
Tag 2 Cahuita
Am nächsten Tag besuchten wir den Cahuita Nationalpark - the next day we visited the Cahuita National Park
Tag 2 Cahuita
Aguti - agouti.
Tag 2 Cahuita
Schwimmen in den Lagunen ist keine gute Idee - swimming in the lagunas is not a good idea.
Tag 2 Cahuita
Direkt am Weg fanden wir diese junge Karibische Schmuckschildkröte (Trachemys venusta) - right on our trail we found this juvenile Meso-American Slider (Trachemys venusta)
Tag 2 Cahuita
Trachemys venusta
Tag 2 Cahuita
Mündung des Rio Suárez - estuary of Rio Suárez
Tag 2 Cahuita
Rio Suárez
Tag 2 Cahuita
Wunderschöner Küstenwald im Cahuita NP - beautiful coastal forest in the Cahuita NP.
Tag 2 Cahuita
An sonnigen Stellen fanden wir die Vierstreifenameive (Holcosus quadrilineata) - at sunny spots we found the Four-lined Ameiva (Holcosus quadrilineata).
Tag 2 Cahuita
Holcosus quadrilineata - ist auch direkt am Strand im Sand zu finden. Sie nutzt dort Treibholz als Deckung - can be found in the sand at the beach too. It uses driftwood as a shelter there.
Tag 2 Cahuita
Die zweite Ameivenart, die wir in Cahuita fanden, war die Zentralamerikanische Ameive (Holcosus festivus) - the second species of Ameiva was the Middle American Ameiva (Holcosus festivus)
Tag 2 Cahuita
Hörnchen auf der Nahrungssuche - squirrel looking for food.
Tag 2 Cahuita
Streifenbasilisk (Basiliscus vittatus): links Weibchen, rechts Männchen - Brown Basilisk (Basiliscus vittatus): left side female, right side male
Tag 2 Cahuita
Streifenbasilisk (Basiliscus vittatus) beäugt neugierig die Fotografen - Brown Basilisk (Basiliscus vittatus) curiously watches the photographers.
Tag 2 Cahuita
Gut ausgebauter Weg durch den Sumpf - well developed path through the swamp.
Tag 2 Cahuita
Sumpfgebiet an der Mündung des Rio Perezoso - swampy area at the estuary of Rio Perezoso
Tag 2 Cahuita
Karibik-Stimmung im Regenwald - Carribean feelings in the rainforest
Tag 2 Cahuita
Kapuziner-Affen mögen Früchte - Capuchin monkeys like fruit ...
Tag 2 Cahuita
... aber auch die Jause von unvorsichtigen Touristen - but also the snacks of improvident tourists.
Tag 2 Cahuita
Basiliscus vittatus - Männchen - male.
Tag 2 Cahuita
Ein Regenschirm schützt auch vor der heißen Mittagssonne - an umbrella also works to protect against the sun at noon.
Tag 2 Cahuita
Truthahngeier - Turkey Vulture.
Tag 2 Cahuita
Kolibri auf Nahrungssuche - hummingbird looking for food
Tag 2 Cahuita
Der Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) ist der größte Basilisk Costa Ricas - the Green Basilisk (Basiliscus plumifrons) is the largest basilisk in Costa Rica.
Tag 2 Cahuita
Diese Opossums sind immun gegen das Gift von Grubenottern - these oppossums are immune against the venom of pit vipers.
Tag 2 Cahuita
Der Costa Rica-Maskenlaubfrosch (Smilisca phaeota) ist an der grünen Maske an der Kopfseite erkennbar - the Masked Tree Frog (Smilisca phaeota) can be recognized by the mask on the side of the head.
Tag 2 Cahuita
In den Büschen jagten große Spinnen - big spiders were hunting in the bushes.
Tag 2 Cahuita
Leptodeira septentrionalis - Gebänderte Katzenaugennatter - Cat-eyed Snake
Tag 2 Cahuita
Smilisca phaeota - Costa Rica-Maskenlaubfrosch Jungtier - juvenile of the Masked Tree Frog
Tag 2 Cahuita
Die nachtaktive Riemennatter (Imantodes cenchoa) ernährt sich hauptsächlich von Fröschen und Anolis - the nocturnal Blunthead Tree Snake (Imantodes cenchoa) mainly feeds on frogs and anoles.
Tag 2 Cahuita
Imantodes cenchoa - mit dem langen dünnen Körper ist die Riemennatter hervorragend ans Klettern angepasst - the long and thin body helps very well for climbing.
Tag 2 Cahuita
Lepidoblepharis xanthostigma ernährt sich hauptsächlich von Spinnentieren - Lepidoblepharis xanthostigma mainly feeds on arachnids.
Tag 2 Cahuita
Anolis oxylophus lebt meist an Ufern von Bächen und Flüssen - Anolis oxylophus mostly occurs along creeks and streams.
Tag 2 Cahuita
Der Glasfrosch Cochranella granulosa ist ein Waldbewohner in mittleren und tiefen Lagen - the Granular Glass Frog (Cochranella granulosa) inhabits forests in low and middle elevations.
Tag 2 Cahuita
Mit bis zu 33cm zählt Anolis biporcatus zu den größeren Anolis Costa Ricas - reaching up to 33cm the Giant Green Anole (Anolis biporcatus) is one of the larger anoles in Costa Rica.
Tag 2 Cahuita
Jungtiere des Mittelamerikanischen Ochsenfrosches (Leptodactylus savagei) unterscheiden sich in der Zeichnung deutlich von den Erwachsenen - Juveniles of the Central American Bullfrog (Leptodactylus savagei) clearly differ in pattern from the adults.
Tag 2 Cahuita
Auch im Kulturland fanden wir gewaltige Baumriesen - we found some giant trees also in cultured land.
Tag 2 Cahuita
Anolis limifrons ist oft im Kulturland zu finden - the Slender Anole (Anolis limifrons) ist often found in disturbed habitats.
Tag 2 Cahuita
In Ruhestellung sieht man fast nur die grüne Oberfläche des Rotaugenlaubfrosches (Agalychnis callidryas) - in resting position only the green surface of the Red-Eyed Tree Frog (Agalychnis callidryas) is visible.
Tag 2 Cahuita
Agalychnis callidryas - In Bewegung werden die bunten Körperpartien sichtbar - when moving around the colourful parts of its body become visible.
Tag 2 Cahuita
Agalychnis callidryas - auf Beutesuche - looking for prey.
Tag 2 Cahuita
Agalychnis callidryas
Tag 2 Cahuita
ein Vertreter der Hylidae: der Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) - a hylid frog: the Hourglass Treefrog (Dendropsophus ebraccatus)
Tag 2 Cahuita
Am Morgen sahen die Brüllaffen noch ein wenig schläfrig aus - the Howler Monkeys looked a bit tired in the morning.
Tag 2 Cahuita
Auch im Schlaf immer mittels Greifschwanz gesichert - even when asleep always locked using the tail
Tag 2 Cahuita
Nester des Montezumastirnvogels - nests of the Montezuma Oropendola.

Siquirres

Bereits auf dem Weg nach Cahuita stoppten wir in der Gegend um Siquirres und staunten nicht schlecht, als wir an einem kleinen Forstweg neben einem Bach Erdbeerfröschchen fanden, die hier in unglaublichen Dichten vorkommen. Wir vernahmen die Rufe der Männchen, beobachteten territoriales Verhalten und Streitereien einzelner Frösche und bemerkten, dass die Aktivität besonders nach den Regenschauern sehr hoch war. Auf einer teilweise überschwemmten Wiese in Siquirres fanden wir sowohl Erdbeerfrösche als auch Goldbaumsteiger, einige von ihnen trugen ihre Kaulquappen auf dem Rücken. Einige der älteren Bäume wurden von attraktiven Zwerggeckos besiedelt, die einen extremen Dimorphismus aufweisen. An Reptilien fanden wir auch kleine Skinke, Anolis, Basilisken und Ameiven. Natürlich mussten wir das Gebiet auch in der Nacht besuchen und hörten bereits von der Weite lautes Froschgequake. Am Rand der Gewässer fanden sich riesige Agakröten zum Paarungsgeschäft ein, auch waren bereits Metamorphlinge unterwegs. Von den Laubfröschen war nur ein Vertreter der Gattung Scinax aktiv, während es sich bei den rufenden Tungara Fröschen wohl um eine eingeschleppte Population handeln dürfte, da diese Art eigentlich nur am Pazifik vorkommt.

Ebenfalls eingeschleppt ist eine kopfstarke Population der Puerto Rico Anolis, der in unserem Hotelgarten häufig anzutreffen war. Bemerkenswert, laut und störend ist hier der extrem dichte Lastverkehr zwischen Karibik und Pazifik, der wohl eine Konkurrenzroute zum Panamakanal darstellt.

Transitverkehr durch Siquirres
Transitverkehr durch Siquirres

Am nächsten Tag fuhren wir ins Hinterland und fanden sehr interessante Trails in einem offen stehenden Gelände einer aktuell geschlossenen Touristenlodge namens „Altos de Berlin“ – ein perfekter Hot Spot für Herpetologen! Mehrere Pfade waren angeschrieben und auch zu Beginn gut ausgeschildert und gepflegt. Unterwegs trafen wir bereits auf einige Amphibien und Reptilien und auch die Unterkünfte mit Swimming Pool und Bachhabitat gefielen uns ausgezeichnet. Trotzdem schafften wir es, uns zu verlaufen, da wir an einer Spitzkehre gerade weitergingen und nicht bemerkten, dass der eigentliche Pfad anders verlief. Auf einer langen Passage steil und rutschig bergab fand Thomas eine Skorpionfresser-Natter und kurz darauf eine winzige Doppelzungenschleiche. Der Weg zurück war steil und anstrengend, daher kamen wir in der Nacht nicht hierher zurück und ruhten uns aus, obwohl das Gebiet sicherlich einiges zu bieten gehabt hätte. Am kommenden Tag suchten wir im unmittelbaren Umfeld des Hotels ein Waldgebiet ab und fanden neben den üblichen Arten noch eine Rote Kaffeeschlange.

Tag 3 Siquirres
Unser nächster Besuch galt diesem kleinen Fluss bei Siquirres - our next stop was at this small river near Siquirres.
Tag 3 Siquirres
Schaumnest in einer Pfütze - a foam nest in a puddle.
Tag 3 Siquirres
Die Zentralamerikanische Ameive (Holcosus festivus) war schwer zu fotografieren, weil sie ständig in Bewegung war - it was hard to get fotos from the Middle American Ameiva (Holcosus festivus) because it always was moving around quickly.
Tag 3 Siquirres
Jungtier der Zentralamerikanischen Ameive (Holcocus festivus) - juvenile Middle American Ameiva (Holcosus festivus)
Tag 3 Siquirres
Dendrobates auratus - Goldbaumsteiger - Green Poison Frog
Tag 3 Siquirres
Dieser Goldbaumsteiger (Dendrobates auratus) befördert auf dem Rücken eine seiner Kaulquappen zum Wasser - this Green Poison Frog (Dendrobates auratus) is carrying one of its tadpoles to the water.
Tag 3 Siquirres
Das Erdbeerfröschchen (Oophaga pumilio) kommt nur auf der Karibik-Seite Costa Ricas vor - the Strawberry Poison Frog (Oophaga pumilio) only occurs on the Carribean side of Costa Rica.
Tag 3 Siquirres
An diesem Fluss kam das Erdbeerfröschchen (Oophaga pumilio) in großen Dichten und sehr variabel vor - at this river the Strawberry Poison Frog (Oophaga pumilio) was very abundant and variable.
Tag 3 Siquirres
Teamwork ist sehr hilfreich, wenn man während des Regens noch fotografieren möchte - teamwork is essential when taking pictures during the rain.
Tag 3 Siquirres
Lümmel Grashüpfer - Lila Lümmel Grasshopper
Tag 3 Siquirres
An der selben Stelle fanden wir nachts diesen schlafenden Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) - when we returned to the place at night we found this sleeping Green Basilisk (Basiliscus plumifrons)
Tag 3 Siquirres
Scinax elaeochroa
Tag 3 Siquirres
Der Tungara-Frosch (Engystomops pustulosus) ist an der Pazifik-Küste heimisch und wurde in diesem Gebiet eingeschleppt - the Tungara Frog (Engystomops pustulosus) occurs originally on the Pacific side but was introduced into this area.
Tag 3 Siquirres
Weißkehl-Gecko (Gonatodes albogularis) schlafend an einem Baum - White-throated Gecko (Gonatodes albogularis) sleeping on a tree.
Tag 3 Siquirres
Anolis limifrons
Tag 3 Siquirres
Im Hotelgarten fanden wir etliche Puerto-Rico-Anolis oder Kamm-Anolis (Anolis cristatellus), die in Costa Rica eingeschleppt wurden - in the garden of our hotel we found a lot of Common Puerto Rican Anoles (Anolis cristatellus) which were introduced to Costa Rica
Tag 3 Siquirres
Puerto-Rico-Anolis (Anolis cristatellus) präsentiert seine Kehlfahne - Common Puerto Rican Anoles (Anolis cristatellus) presenting its dewlap.
Tag 3 Siquirres
Jungtier der Puerto-Rico-Anolis (Anolis cristatellus) - juvenile Common Puerto Rican Anoles (Anolis cristatellus)
Tag 3 Siquirres
ein Hörnchen im Hotelgarten - squirrel in the hotel garden
Tag 3 Siquirres
Dieses Überschwemmungsgebiet beim Rio Pacuare war unser nächstes Ziel - next we visited this flooded area near the Rio Pacuare.
Tag 3 Siquirres
Nachts gaben die männlichen Scinax elaeochroa hier ein ohrenbetäubendes Konzert - at night the Scinax elaeochroa males performed a loud concert here.
Tag 3 Siquirres
Scinax elaeochroa - in amplexus
Tag 3 Siquirres
Tungara-Frosch (Engystomops pustulosus) mit aufgeblähter Schallblase - Tungara Frog (Engystomops pustulosus) with inflated vocal sac.
Tag 3 Siquirres
Wir besuchten das "Altos de Berlin" Ressort auf ca. 600m Höhe. Auch hier fanden wir den Goldbaumsteiger (Dendrobates auratus) - we visited the "Altos de Berlin" resort at about 600m above sealevel. Here too we found the Green Poison Frog (Dendrobates auratus).
Tag 3 Siquirres
Die tagaktiven Erdbeerfröschchen (Oophaga pumilio) sind ständig in Bewegung - the diurnal Strawberry Poison Frogs (Oophaga pumilio) are always on the move.
Tag 3 Siquirres
Pseudoxycheila tarsalis - ein mittelamerikanischer Sandlaufkäfer (Cicindelidae) - Central American Montane Tiger Beetle
Tag 3 Siquirres
Regenwald bei Altos de Berlin - Rainforest at Altos de Berlin
Tag 3 Siquirres
Regenwald bei Altos de Berlin - Rainforest at Altos de Berlin
Tag 3 Siquirres
Craugastor bransfordii - die kleinen Frösche sind im Laubstreu schwer zu entdecken - the small frogs are difficult to see in the leaf litter
Tag 3 Siquirres
Thomas entdeckte dieses Jungtier von Degenhardts Skorpionfresser (Stenorrhina degenhardtii) - Thomas spotted this juvenile Degenhardt's Scorpion-eating Snake (Stenorrhina degenhardtii)
Tag 3 Siquirres
Stenorrhina degenhardtii - Degenhardts Skorpionfresser im Porträt - portrait of Degenhardt's Scorpion-eating Snake
Tag 3 Siquirres
Stenorrhina degenhardtii - Größenvergleich: Degenhardts Skorpionfresser - comparison of size: Degenhardt's Scorpion-eating Snake
Tag 3 Siquirres
Regenwald bei Altos de Berlin - Rainforest at Altos de Berlin
Tag 3 Siquirres
Diploglossus bilobatus - Zunächst hielten wir das für einen Skink, es handelt sich aber um einen Vertreter der Doppelzungenschleichen (Diploglossidae) - at first we thought this is a skink but O'Shaughnessy's Galliwasp belongs to the Diploglossidae.
Tag 3 Siquirres
Diesen Pfad hielten wir für unseren Weg, er führte uns aber nur zu einem abgelegenen Hof - we thought that this is our way but it led us to a remote farm.
Tag 3 Siquirres
Verirrt! Aber mittels GPS fanden wir den Weg zurück zu unserem Auto - we got lost! But our GPS showed us our way back to the car.
Tag 3 Siquirres
Bevor wir Siquirres verließen, untersuchten wir noch diesen Wald am Rand der Stadt - bevor leaving Siquirres we ha a look at this forest at the edge of the city.
Tag 3 Siquirres
Auch hier fanden wir die eingeschleppten Puerto-Rico-Anolis (Anolis cristatellus) - here also we found the introduced Common Puerto Rican Anoles (Anolis cristatellus) ...
Tag 3 Siquirres
... aber auch die autochtonen Anolis limifrons - but also the autochtonous Slender Anoles (Anolis limifrons)
Tag 3 Siquirres
Dendrobates auratus - Goldbaumsteiger - Green Poison Frog
Tag 3 Siquirres
Gonatodes albogularis - Männchen des Weißkehl-Geckos - male White-throated Gecko
Tag 3 Siquirres
Gut getarnter Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) - well camouflaged Green Basilisk (Basiliscus plumifrons)
Tag 3 Siquirres
Zum Abschluss fand Franz noch diese Rote Kaffeeschlange (Ninia sebae) - finally Franz found this Redback Coffee Snake (Ninia sebae)
Tag 3 Siquirres
Die Rote Kaffeeschlange (Ninia sebae) ist nachtaktiv und tagsüber unter Steinen oder Baumstämmen verborgen - the Redback Coffee Snake (Ninia sebae) is nocturnal and hidden under stones or logs during the day.

CRARC

Nur eine kurze Strecke von Siquirres entfernt ist das Costa Rican Amphibian Research Center – CRARC, das Brian Kubicki vor 20 Jahren gegründet hat und seither leitet. Den meisten Herpetologen ist diese fantastische Einrichtung zum „In Situ“ Schutz der heimischen Amphibien bekannt. Dieses private Schutzgebiet umfasst zwei Flächen, eine mit 49 ha und eine mit 44 ha, und beherbergt eine unglaublich hohe Anzahl an Amphibien, darunter auch extrem seltene und stark bedrohte Arten. Brian beherbergt immer nur eine Gruppe pro Nacht in seinem schönen Gästehaus und begleitet die Gäste auf Wusch bei den Nachtexkursionen.

Brian Kubicki (Mitte) zeigt uns sein Costa Rican Amphibian Research Center
Brian Kubicki (Mitte) zeigt uns sein Costa Rican Amphibian Research Center

Als wir ankamen, regnete es in Strömen und so verbrachten wir den gesamten Nachmittag auf der Terrasse des Gästehauses beim Beobachten von Kolibris an der Futtertränke. Wir befürchteten schon, dass die Nachtexkursion ins Wasser fallen würde, aber um ca. 17:00 ließ der Regen nach und die für 18:00 angesetzte Tour konnte stattfinden. Wir fanden somit ideale Bedingungen vor: aufgrund der vorangegangenen Regenfälle war die Aktivität der Amphibien und Reptilien sehr hoch und wir konnten großteils ohne Regenschirm suchen und fotografieren. In einem kleinen Teich direkt neben der Unterkunft entdeckten wir Schnapp- und Klappschildkröten sowie jede Menge Rotaugenlaubfrösche in den umliegenden Büschen und am Gebäude. Die Highlights an diesem Abend waren sicherlich die Phyllomedusen-Laubfrösche, die mit fünf Arten hier vertreten sind. Bis auf Agalychnis saltator, den wir zwar rufen hörten aber nicht orten konnten, fanden wir zu unserer Freude alle anderen Arten dieser Froschgruppe. Neben den unzähligen Craugastoridae waren es vor allem der sehr seltene Palmers Laubfrosch, die beiden Salamanderarten der Gattung Bolitoglossa und einige Glasfrösche, die uns faszinierten. Bei den Reptilien begeisterte die für uns neue Nachtechse und unter den sechs Schlangenarten stach besonders die ca. 1,60 m lange Rhinobothryum bovallii mit ihrer beeindruckenden Größe und Färbung hervor.

Auch am darauffolgenden Tag durchwanderten wir das Gebiet noch einmal und fanden etliche Pfeilgiftfrösche, Ameiven und Skinke. Insgesamt konnten wir im CRARC 43 herpetologische Arten nachweisen, was natürlich im Wesentlichen der Kenntnis und dem extrem guten und geschulten Auge von Brian zu verdanken ist. Die Nacht war einzigartig und für uns unvergesslich – Muchas Gracias Brian!

Tag 4 CRARC
Das Hügelland um Guayacan - Landscape at Guayacan
Tag 4 CRARC
Passerini-Tangare im Regen - Passerini's Tanager in the rain.
Tag 4 CRARC
Gut angelegte Pfade führen durch das Schutzgebiet - well maintained trails are leading through the reserve.
Tag 4 CRARC
Bachlauf im Guayacan Reserve - creek in the Guayacan Reserve
Tag 4 CRARC
Brian hat auch stehende Gewässer angelegt, die einen Hotspot für die Amphibien bilden - Brian also built bodies of standing water that are a hotspot for the amphibians.
Tag 4 CRARC
Direkt neben dem Gästehaus liegt ein kleiner Tümpel - right beside the guest house there is a small pool.
Tag 4 CRARC
Der Tümpel ist zwar winzig, aber bei Einsetzen der Dämmerung ist er voller Leben - the pool is quite small but starting with the evening it is full of life!
Tag 4 CRARC
Eine Bewohnerin des kleinen Tümpels: eine Südamerikanische Schnappschildkröte (Chelydra acutirostris) - an inhabitant of the small pool: a South American Snapping Turtle (Chelydra acutirostris)
Tag 4 CRARC
Ein Wolkenbruch hinderte uns am Aufbruch - heavy shower prevented us from starting
Tag 4 CRARC
Warten auf das Ende des Regens - waiting for the end of the rain
Tag 4 CRARC
Zumindestens konnten wir einige Kolibris beobachten, hier ein Bronzeschwanz-Buffonkolibri - at least we could watch some hummingbirds, here a Bronze-tailed Plumeleteer.
Tag 4 CRARC
eine Stabheuschrecke, kurz nach dem Regen - a stick insect, after the rain
Tag 4 CRARC
Ein Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) in Ruhestellung - a Red-Eyed Tree Frog (Agalychnis callidryas) in resting position.
Tag 4 CRARC
Agalychnis callidryas - das selbe Tier in Aktion - the same animal in action.
Tag 4 CRARC
Mit seinen Haftscheiben ist der Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) ein guter Kletterer - with its adhesive discs the Red-Eyed Tree Frog (Agalychnis callidryas) is well equipped for climbing.
Tag 4 CRARC
Die Laichballen des Rotaugenlaubfrosches (Agalychnis callidryas) werden über Gewässern abgelegt, sodass die Kaulquappen beim Schlüpfen direkt ins Wasser fallen - the eggs of the Red-Eyed Tree Frog (Agalychnis callidryas) are positioned above pools so that the tadpoles directly fall into the water when they are hatching.
Tag 4 CRARC
In den Gewässern waren etliche Weißmaul-Klappschildkröten (Kinosternon leucostomum) aktiv auf Nahrungssuche - in the pools many White-lipped Mud Turtles (Kinosternon leucostomum) were foraging.
Tag 4 CRARC
Weißmaul-Klappschildkröten (Kinosternon leucostomum) sind vor allem nachtaktiv, wir konnten sie vereinzelt auch tagsüber beobachten - White-lipped Mud Turtles (Kinosternon leucostomum) are mainly nocturnal but we could watch some during the day too.
Tag 4 CRARC
Ausnahmsweise fanden wir diesen Teratohyla spinosa hier abseits eines Bachlaufes - by way of exception we found this Teratohyla spinosa away from any creek.
Tag 4 CRARC
Mit bis zu 185 mm ist der Mittelamerikanischer Ochsenfrosch (Leptodactylus savagei) einer der größten Frösche Costa Ricas - reaching up to 185 mm the Central American Bullfrog (Leptodactylus savagei) ist one of the bigest frogs in Costa Rica.
Tag 4 CRARC
Die Laubkröte (Rhaebo haematiticus) ernährt sich von kleinen Insekten - the Smooth-skinned Toad (Rhaebo haematiticus) feeds on small insects.
Tag 4 CRARC
Unser erster Salamander in Costa Rica: der Gestreifte Klettersalamander (Bolitoglossa striatula) - our first salamander in Costa Rica: the Striated Webfoot Salamander (Bolitoglossa striatula).
Tag 4 CRARC
Der Gestreifte Klettersalamander (Bolitoglossa striatula) zählt zu den Lungenlosen Salamandern (Plethodontidae) und atmet durch die Haut - the Striated Webfoot Salamander (Bolitoglossa striatula) belongs to the lungless salamanders (Plethodontidae) and is breathing through the skin.
Tag 4 CRARC
Scinax elaeochroa - rufendes Männchen - calling male
Tag 4 CRARC
klein aber immer hübsch anzusehen: Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) - small but beautiful: Hourglass Treefrog (Dendropsophus ebraccatus)
Tag 4 CRARC
Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) - Hourglass Treefrog (Dendropsophus ebraccatus)
Tag 4 CRARC
Eine junge Zischnatter (Phrynonax poecilonotus) schläft auf einem Baum - juvenile Bird-eating Snake (Phrynonax poecilonotus) sleeping on a tree.
Tag 4 CRARC
Craugastor bransfordii sind sehr variabel gezeichnet - Craugastor bransfordii are very various in coloration.
Tag 4 CRARC
Craugastor crassidigitus ist an den großen Haftscheiben der Finger zu erkennen - Slim Fingered Rain Frogs (Craugastor crassidigitus) may be identified by the large discs on the fingertips.
Tag 4 CRARC
Craugastor crassidigitus - Slim Fingered Rain Frog
Tag 4 CRARC
Warszewitschs Waldfrosch (Rana warszewitschii) sieht von oben unauffällig braun und grün aus - the Brilliant Forest Frog (Rana warszewitschii) looks brown and green from above.
Tag 4 CRARC
Die auffällige Unterseite und Seiten der Beine bei Warszewitschs Waldfrosch (Rana warszewitschii)  - the striking underpart and sides of the legs of the Brilliant Forest Frog (Rana warszewitschii).
Tag 4 CRARC
Craugastor fitzingeri war einer der häufigeren Frösche auf unserer Reise - the Common Rain Frog (Craugastor fitzingeri) was one of the common frogs on our trip.
Tag 4 CRARC
Etliche Gebänderte Katzenaugennattern (Leptodeira septentrionalis) waren nachts auf der Jagd - several Northern Cat-eyed Snakes (Leptodeira septentrionalis) were foraging during the night.
Tag 4 CRARC
Leptodeira septentrionalis - Gebänderte Katzenaugennatter - Northern Cat-eyed Snake
Tag 4 CRARC
Anolis oxylophus schläft auf einem Blatt - Stream Anole (Anolis oxylophus) sleeping on a leaf.
Tag 4 CRARC
Der fliegende Frosch Agalychnis spurrelli kann auf seinen Schwimmhäuten durch die Luft gleiten - the Gliding Leaf Frog (Agalychnis spurrelli) is able to glide through the air on its webbing.
Tag 4 CRARC
Gliding Leaf Frog (Agalychnis spurrelli)
Tag 4 CRARC
Imantodes inornatus klettert sehr gut und ernährt sich von Fröschen und Echsen - Imantodes inornatus is a perfect climber and feeds on frogs and lizards.
Tag 4 CRARC
Imantodes inornatus
Tag 4 CRARC
Geophis brachycephalus ist nachtaktiv und jagt meist unterirdisch - the Costa Rican Earth Snake (Geophis brachycephalus) is a nocturnal and mostly fossorial snake.
Tag 4 CRARC
Die Falsche Baumkorallenschlange (Rhinobothryum bovallii) imitiert die Färbung von Korallenschlangen - the False Tree Coral Snake (Rhinobothryum bovallii) imitates the colouration of coral snakes.
Tag 4 CRARC
Diese Falsche Baumkorallenschlange (Rhinobothryum bovallii) war mit fast 1,5 m und ihrem unerschrockenen Verhalten recht beeindruckend - this False Tree Coral Snake (Rhinobothryum bovallii) with almost 1,5 m and a very fearless behaviour was rather impressive.
Tag 4 CRARC
Eine Vertreterin der Nachtechsen (Xantusiidae) ist die Krokodilnachtechse (Lepidophyma flavimaculatum) - a representative of the Night Lizards (Xantusiidae) is the Yellow-spotted Tropical Night Lizard (Lepidophyma flavimaculatum).
Tag 4 CRARC
In dieser Region pflanzt sich die Krokodilnachtechse (Lepidophyma flavimaculatum) parthenogenetisch (d.h. durch Jungfernzeugung) fort, weiter nördlich kommen auch Männchen vor - in this area the Yellow-spotted Tropical Night Lizard (Lepidophyma flavimaculatum) is reproducing parthenogenetically, further north males exist too.
Tag 4 CRARC
Die zweite Schwanzlurch-Art, die wir fanden, war Bolitoglossa colonnea - the second salamander species we found was the Ridge-headed Webfoot Salamander (Bolitoglossa colonnea).
Tag 4 CRARC
Mit dem breiten Maul kann Craugastor megacephalus relativ große Beutetiere verschlingen - with it's big mouth the Atlantic Broad-headed Litter Frog (Craugastor megacephalus ) is able to swallow big prey.
Tag 4 CRARC
Zwei Weiße Fledermäuse (Ectophylla alba) haben aus einem großen Blatt einen Regenschutz gebaut - two Honduran White Bats (Ectophylla alba) built an umbrella out of a big leaf.
Tag 4 CRARC
Cruziohyla sylviae bewohnt die Baumkronen und kommt nur zum Ablaichen herunter - Sylvia's Tree Frog (Cruziohyla sylviae) inhabits the canopy and only comes down to breed.
Tag 4 CRARC
Cruziohyla sylviae - die auffällig gezeichneten Körperpartien sind nur sichtbar, wenn der Frosch nicht in Ruhestellung ist - the eye-catching coloration is only visible when the frog is not in resting position.
Tag 4 CRARC
Cruziohyla sylviae
Tag 4 CRARC
Cruziohyla sylviae
Tag 4 CRARC
Der Lemur-Laubfrosch (Agalychnis lemur) ist mit seinen großen Augen eine spektakuläre Art - the Lemur Leaf Frog (Agalychnis lemur) with it's big eyes is a spectacular species.
Tag 4 CRARC
Die Bestände des Lemur-Laubfrosches (Agalychnis lemur) haben in den letzten Jahren stark abgenommen. Er ist nur mehr an wenigen Stellen zu finden - the population of the Lemur Leaf Frog (Agalychnis lemur) has dramatically decreased in the last years. There are only a few spots left where it can be found.
Tag 4 CRARC
Pristimantis ridens - Pygmy Rain Frog
Tag 4 CRARC
Pristimantis ridens - Pygmy Rain Frog
Tag 4 CRARC
Diasporus diastema - Dink-Frosch - Dink Frog
Tag 4 CRARC
Hyloscirtus palmeri - Palmer-Laubfrosch - Palmer's Tree Frog
Tag 4 CRARC
Hyloscirtus palmeri - Palmer-Laubfrosch - Palmer's Tree Frog
Tag 4 CRARC
Pristimantis cerasinus - Clay-coloured Rain Frog
Tag 4 CRARC
Craugastor noblei - Noble's Masked Litter Frog
Tag 4 CRARC
Schließlich fanden wir auch noch Glasfrösche: Stacheliger Glasfrosch (Teratohyla spinosa) - at last we found some glass frogs too: Spiny Glass Frog (Teratohyla spinosa)
Tag 4 CRARC
... und Hyalinobatrachium valerioi bei der Paarung - ... and the Reticulated Glass Frog (Hyalinobatrachium valerioi) in mating position.
Tag 4 CRARC
Zurück beim Gästehaus beobachteten wir noch diese beiden Asiatischen Hausgeckos (Hemidactylus frenatus) - back to the guest house we observed these Common House Geckoes (Hemidactylus frenatus).
Tag 4 CRARC
Oophaga pumilio - Erdbeerfröschchen - Strawberry Poison Frog
Tag 4 CRARC
Dendrobates auratus - Goldbaumsteiger - Green Poison Frog
Tag 4 CRARC
Ein weiterer Vertreter der Pfeilgiftfrösche (Dendrobatidae): der Talamanca-Raketenfrosch (Allobates talamancae) - another representant of the Poison Frogs (Dendrobatidae): the Striped Rocket Frog (Allobates talamancae).
Tag 4 CRARC
Der Talamanca-Raketenfrosch (Allobates talamancae) ist tagaktiv - the Striped Rocket Frog (Allobates talamancae) is a diurnal species.
Tag 4 CRARC
Craugastor bransfordii
Tag 4 CRARC
Zentralamerikanische Ameive (Holcosus festivus) beim Sonnenbad auf einem Stamm - Middle American Ameiva (Holcosus festivus) basking on a log.

San Gerardo de Dota

Bei der Überquerung der Kordilleren stoppten wir in San Gerardo de Dota, einem Tal, das vom Pan Americana Highway nach Süden abzweigt. Das Gebiet ist berühmt für seine Vogelwelt und vor allem für das Vorkommen des Quetzal. Als wir ankamen, war es bereits sehr kalt und regnerisch. Immerhin befindet sich das Tal zwischen 2.500 und 3.000 m Seehöhe. Als wir in der Nacht unterwegs waren, hörten wir keinen einzigen Frosch quaken und fanden leider auch nicht den erhofften Bolitoglossa pesrubra, der hier vorkommt. Zudem hat die Amphibienwelt durch den Chytridpilz in höheren Lagen extreme Bestandseinbußen hinnehmen müssen. Viele Gebirgsarten sind bereits komplett verschwunden.

Im Hochland dürfte es noch eine gute Population an Baird-Tapiren geben
Im Hochland dürfte es noch eine gute Population an Baird-Tapiren geben

Beim Frühstück konnten wir bei einer Vogelfütterung viele bunte und interessante Vögel beobachten, der Quetzal war aber leider nicht dabei. Da es noch immer regnete, machten wir uns auf den Weg und stoppten nur noch einmal am höchsten Punkt der Strecke auf 3.400 m Seehöhe. Auf dem Fußweg zu einem Aussichtspunkt fand Thomas unter einem Stein ein unterkühltes Stachelleguan-Weibchen. Leider wurde das Wetter im Gebirge nicht besser und so fuhren wir weiter in Richtung La Gamba.

Tag 5 San Gerardo de Dota
Im Hochland der Kordilleren suchten wir nach dem Salamander Bolitoglossa pesrubra, leider ohne Erfolg. Die Art kommt auf Pflanzen in dem moorigen Gelände vor. - In the Cordilleras Highlands we searched for the salamander Bolitoglossa pesrubra, unfortunately in vain. This species occurs in the marshy moors nearby the main road.
Tag 5 San Gerardo de Dota
Beeindruckende Landschaft - Impressive landscape
Tag 5 San Gerardo de Dota
Weil wir keine herpetologischen Arten im Gebirge fanden, verlegten wir uns auf die Vogelwelt. Hier ein Langschwanzseidenschnäpper. - For lack of herpetological species we swiched to ornithology. Here is a Long-tailed Silky Flycatcher.
Tag 5 San Gerardo de Dota
In mehr als 3.000 m Seehöhe war das Wetter extrem kalt und regnerisch. Wir machten eine Wanderung auf einen Gipfel. - In more than 3.000m the weather was very cold and rainy. We hiked up to a peak.
Tag 5 San Gerardo de Dota
Eichelspecht - Acorn Woodpecker
Tag 5 San Gerardo de Dota
Laucharassari - Emerald Toucanet
Tag 5 San Gerardo de Dota
Feuerkehlkolibri - Fiery-throated Hummingbird
Tag 5 San Gerardo de Dota
Einfarb-Hakenschnabel - Slaty Flowerpiercer
Tag 5 San Gerardo de Dota
Violettkron-Brillantkolibri - Rivoli's Hummingbird
Tag 5 San Gerardo de Dota
Purpurkehlnymphe - Purple-throated Mountaingem
Tag 5 San Gerardo de Dota
Haarspecht - Hairy Woodpecker
Tag 5 San Gerardo de Dota
Feuerkehlkolibri - Fiery-throated Hummingbird
Tag 5 San Gerardo de Dota
Violettkron-Brillantkolibri - Rivoli's Hummingbird
Tag 5 San Gerardo de Dota
Gelbschenkel-Buschammer - Yellow-thighed Sparrow
Tag 5 San Gerardo de Dota
Bluttangare - Flame-coloured Tanager
Tag 5 San Gerardo de Dota
Morgenammer - Rufous-collared Sparrow
Tag 5 San Gerardo de Dota
Alpine Matten über 3.000m - alpine landscape higher than 3.000m
Tag 5 San Gerardo de Dota
Gipfelsieg! - Peak ace!
Tag 5 San Gerardo de Dota
Sceloporus malachiticus - Dieses Stachelleguan-Weibchen versteckte sich bei extremer Kälte unter einem Stein - This female Spiny Lizard was hidden under a stone, while it was very cold.
Tag 5 San Gerardo de Dota
Sceloporus malachiticus - Leider konnten wir außer diesem Tier keine weiteren Reptilien im Hochland finden - Unfortunately this was our only reptile record in the highland

La Gamba

Als Österreicher in Costa Rica muss man natürlich auch einmal den Regenwald der Österreicher besucht haben. Rudi war bereits vor 27 Jahren hier, als die Tropenstation La Gamba gerade aufgebaut wurde und kehrte nun nach so vielen Jahren zurück. Wir wurden in einem eigenen Haus der Forschungsstation einquartiert und konnten die Verpflegung mit Vollpension nutzen. Der Garten der Forschungsstation mit dem angrenzenden Quebrada negra Bach war unser bevorzugtes Untersuchungsgebiet. Sowohl tagsüber als auch nachts ließen sich hier immer wieder diverse Wildtiere beobachten, die den Garten gemächlich durchstreiften. Der Übergang zum angrenzenden Urwald ist sehr fließend. Eine nächtliche Wanderung am größten Trail der Station entlang eines Bergrückens verlief dagegen eher enttäuschend. Wir konnten in La Gamba etliche der im Buch von Michael Franzen und Dennis Kollarits beschriebenen Arten finden. Das Highlight war wohl eine Imantodes inornatus, die bisher nur von einem einzigen Exemplar aus La Gamba bekannt war.

Beschreibung

Auf unserem Ausflug an die Küste nach Golfito fanden wir unsere ersten grünen Leguane, die wir eigentlich viel häufiger erwartet hätten. Die Tropenstation La Gamba ist auch im Besitz eines Bergregenwaldgebietes etwa 10 km nördlich der Station. Alleine die Hinfahrt ist ein Abenteuer und nur mit einem guten Allradfahrzeug möglich. Wir besuchten diese Finca Alexis um den granulierten Baumsteiger zu finden, der dort häufig vorkommen soll. Trotz einer intensiven Suche und Durchquerung des gesamten Waldes bis fast zum Bachlauf hinunter konnten wir dort jedoch weder Reptilien noch Amphibien finden. Wir hörten zwar einige Rufe, konnten diese aber nicht verorten. Trotzdem war die Fahrt äußerst interessant und aufgrund der fantastischen Landschaft und Pflanzenwelt doch lohnend.

 Am Abend kehrten wir rechtzeitig zum Essen zurück und freuten uns, als wir danach einen Kaiman in einem Gewässer im Garten der Station vorfanden. Am letzten Morgen ließen sich noch einige prächtige Vögel fotografieren, bevor wir unsere Reise nach Norden fortsetzten.

Tag 6 La Gamba
Diesen Gelbkopfkarakara entdeckten wir auf der Fahrt nach La Gamba - we spotted this Yellow-headed Caracara on our way to La Gamba.
Tag 6 La Gamba
Die Tropenstation La Gamba im Regenwald der Österreicher - the Field Station of La Gamba in the Rainforest of the Austrians.
Tag 6 La Gamba
Franz half mit, die Unterkunft herzurichten - Franz helped to prepare our accomodation.
Tag 6 La Gamba
Im Garten der Tropenstation brütete diese Braunschwanz-Amazilie - in the garden of the field station this Rufous-tailed Hummingbird was breeding.
Tag 6 La Gamba
Die Tropenstation hat keinen Zaun, daher findet man im Garten immer wieder Besucher aus dem umliegenden Wald: hier ein Aguti - there is no fence around the field station. So we continuously met visitors from the surrounding jungle in the garden: in this case an agouti.
Tag 6 La Gamba
Dieser Tuberkelhokko spazierte direkt an der Kantine vorbei - this Great Curassow walked right beside the canteen.
Tag 6 La Gamba
Dieser künstliche Teich beherbergt einen kleinen Brillenkaiman (Caiman crocodilus) - a Spectacled Caiman (Caiman crocodilus) is living in this artificial pond.
Tag 6 La Gamba
Caiman crocodilus - Brillenkaiman - Spectacled Caiman
Tag 6 La Gamba
Fledermäuse an der Außenwand unserer Unterkunft - bats hanging on the external wall of our accomodation
Tag 6 La Gamba
Anolis polylepis - immer die Schuhe prüfen, bevor man hineinschlüpft! - always check your boots before you step in!
Tag 6 La Gamba
Außerhalb des Nationalparks liegen noch große Plantagen - outside the national park there are a lot of large plantations.
Tag 6 La Gamba
Auch im Garten der Tropenstation häufig: Gebänderte Katzenaugennatter (Leptodeira septentrionalis) - very common also in the garden of the field station: Northern Cat-eyed Snake (Leptodeira septentrionalis)
Tag 6 La Gamba
Gebänderte Katzenaugennatter (Leptodeira septentrionalis) - Northern Cat-eyed Snake (Leptodeira septentrionalis)
Tag 6 La Gamba
Ein junger Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus) schläft im Geäst - a juvenile Common Basilisk (Basiliscus basiliscus) sleeping in the branches.
Tag 6 La Gamba
Dieser adulte Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus) beeindruckte durch seine Größe - this adult Common Basilisk (Basiliscus basiliscus) had an impressive size.
Tag 6 La Gamba
Wasseranolis (Anolis aquaticus) mit typischem weißen Seitenstreifen - Water Anole (Anolis aquaticus) with the typical white lateral stripe.
Tag 6 La Gamba
Garnele - shrimp
Tag 6 La Gamba
Smaragd-Glasfrosch (Espadarana prosoblepon) lauert auf Beute - Emerald Glass Frog (Espadarana prosoblepon) lurking on its prey.
Tag 6 La Gamba
Espadarana prosoblepon - Smaragd-Glasfrosch - Emerald Glass Frog
Tag 6 La Gamba
Ein weiterer Glasfrosch (Centrolenidae): Hyalinobatrachium valerioi mit Gelege - another glass frog (Centrolenidae): Reticulated Glass Frog (Hyalinobatrachium valerioi ) with clutch.
Tag 6 La Gamba
Anolis polylepis - Golfo Dulce Anolis - Many-scaled Anole
Tag 6 La Gamba
Auch dieser Bilch war nachts unterwegs - this dormouse was also active this night
Tag 6 La Gamba
Um den kleinen Dink-Frosch (Diasporus diastema) zu finden, muss man den lauten, kurzen Rufen folgen - to find the small Dink Frog (Diasporus diastema) one has to follow the loud and short calls.
Tag 6 La Gamba
ein spektakulärer Laubfrosch: Scinax boulengeri - a spectacular hylid frog: Boulenger's Treefrog (Scinax boulengeri )
Tag 6 La Gamba
Scinax boulengeri
Tag 6 La Gamba
Anolis limifrons - zeigt sein Kehlfähnchen - presenting its dewlap
Tag 6 La Gamba
Anolis polylepis - Golfo Dulce Anolis - Many-scaled Anole
Tag 6 La Gamba
Regenwald der Österreicher - Rainforest of the Austrians.
Tag 6 La Gamba
Diese Incilius coniferus fanden wir tagsüber auf einem Pfad durch den Wald - we found this Green Climbing Toad (Incilius coniferus) during the day on a trail through the forest.
Tag 6 La Gamba
Holcosus leptophrys beim Sonnenbaden - Delicate Ameiva (Holcosus leptophrys) basking.
Tag 6 La Gamba
im Regenwald der Österreicher - inside the Rainforest of the Austrians
Tag 6 La Gamba
noch ein Regenguss - another heavy shower
Tag 6 La Gamba
Franz verirrte sich im Regenwald. Erst Stunden später fanden wir ihn völlig durchnässt - Franz got lost in the jungle. We found him hours later completely drenched.
Tag 6 La Gamba
Franz trocknet seine Besitztümer - Franz drying his belongings.
Tag 6 La Gamba
Siesta
Tag 6 La Gamba
intensive Siesta
Tag 6 La Gamba
junge Waldstörche - juvenile Wood Storks
Tag 6 La Gamba
Aufbruch in die Quedabra Negra am Rande der Tropenstation - entering the Quedabra Negra beside the field station
Tag 6 La Gamba
Craugastor fitzingeri - Common Rain Frog
Tag 6 La Gamba
Diasporus diastema - Dink-Frosch - Dink Frog
Tag 6 La Gamba
Craugastor crassidigitus oder/or fitzingeri?
Tag 6 La Gamba
Der Rübenschwanzgecko (Thecadactylus rapicauda) ist meist auf Bäumen zu finden - the Turnip-tail Gecko (Thecadactylus rapicauda) is mainly arboreal.
Tag 6 La Gamba
Der Rübenschwanzgecko (Thecadactylus rapicauda) kann mit seinen "Schwimmhäuten" auch durch die Luft gleiten - the Turnip-tail Gecko (Thecadactylus rapicauda) is able to parachute with its webbed toes.
Tag 6 La Gamba
Anolis polylepis - Golfo Dulce Anolis - Many-scaled Anole
Tag 6 La Gamba
Auf dem Weg nach Golfito entdeckten wir diesen Wegebussard - on our way to Golfito we spotted this Roadside Hawk.
Tag 6 La Gamba
In Golfito konnten wir endlich unsere ersten lebenden Grünen Leguane (Iguana iguana) beobachten - in Golfito we finally found our first alive Common Green Iguanas (Iguana iguana).
Tag 6 La Gamba
Grüne Leguane (Iguana iguana) sind sehr gute Kletterer und oft hoch in den Bäumen zu finden - Common Green Iguanas (Iguana iguana) are perfect climbers and can be found high up in the trees.
Tag 6 La Gamba
Iguana iguana - Grüner Leguan - Common Green Iguana
Tag 6 La Gamba
6 Basiliscus basiliscus
Tag 6 La Gamba
Basiliscus basiliscus - Helmbasilisk - Common Basilisk
Tag 6 La Gamba
Krabbe im Mangroven-Sumpf bei Golfito - crab in the mangrove swamp at Golfito.
Tag 6 La Gamba
Ausflug ins Landesinnere zur Finca Alexis, die auch zur Tropenstation gehört - excursion into the inland to the Finca Alexis, that belongs to the field station too.
Tag 6 La Gamba
Bergregenwald bei der Finca Alexis - montane rain forest at the Finca Alexis
Tag 6 La Gamba
Bergregenwald bei der Finca Alexis - montane rain forest at the Finca Alexis
Tag 6 La Gamba
Bergregenwald bei der Finca Alexis - montane rain forest at the Finca Alexis
Tag 6 La Gamba
Der Dink-Frosch (Diasporus diastema) ist nicht immer so leicht zu entdecken wie hier. Oft sitzt er in der Laubstreu verborgen - the Dink-Frog (Diasporus diastema) is not always so easy to find like here. It is often hidden in the leaf litter.
Tag 6 La Gamba
Ein Riese unter Costa Ricas Fröschen: der Mittelamerikanischer Ochsenfrosch (Leptodactylus savagei) - a giant among Costa Ricas frogs: the Central American Bullfrog (Leptodactylus savagei).
Tag 6 La Gamba
zur Abwechslung eine andere Craugastor-Art: Craugastor stejnegerianus - a different Craugastor species for a change: Craugastor stejnegerianus
Tag 6 La Gamba
Craugastor fitzingeri - auch Frösche werden von Gelsen gequält - frogs are tortured by mosquitoes too.
Tag 6 La Gamba
Männchen von Hyalinobatrachium valerioi bewachen ihre Gelege sehr intensiv, oft bei Tag und Nacht - males of the Reticulated Glass Frog (Hyalinobatrachium valerioi) show intensive parental care, often by day and by night.
Tag 6 La Gamba
Die Gelege von Hyalinobatrachium valerioi können unterschiedlich weit entwickelt sein - the clutches of the Reticulated Glass Frog (Hyalinobatrachium valerioi) may have different stages of development.
Tag 6 La Gamba
Smilisca sordida - Mexikanischer Baumfrosch - Drab Treefrog
Tag 6 La Gamba
Smilisca sordida - Mexikanischer Baumfrosch - Drab Treefrog
Tag 6 La Gamba
Anolis polylepis - Golfo Dulce Anolis - Many-scaled Anole
Tag 6 La Gamba
Der Brillenkaiman (Caiman crocodilus) ist aufgrund seiner Größe für Menschen ungefährlich - due to its size the Spectacled Caiman (Caiman crocodilus) is harmless to humans.
Tag 6 La Gamba
Imantodes inornatus - der letzte Nachweis dieser Schlange bei der Tropenstation liegt Jahre zurück, entsprechend glücklich waren wir über diesen Fund - the last record of this snake at the field station was years ago, so we were very glad about this finding.
Tag 6 La Gamba
Imantodes inornatus - der leichte Körperbau verrät sofort die hervorragenden Kletterkünste - the light weighted body immediately shows the perfect abilities to climb.
Tag 6 La Gamba
Am Tag unserer Abreise beobachteten wir noch einige Vögel wie diese Goldschnabel-Buschammer - on the day of our departure we still spotted some birds, like this Orange-billed Sparrow
Tag 6 La Gamba
Der Kaiman-Teich diente dem Erzfischer als Jagdrevier - the caiman pond was a hunting ground for the American Pygmy Kingfisher.
Tag 6 La Gamba
Cherrietangare - Cherrie's Tanager
Tag 6 La Gamba
Der Goldkehltukan war nicht scheu aber meistens in Bewegung, was das Fotografieren erschwerte - the Yellow-throated Toucan was not shy but mostly in motion which made photo shooting difficult.
Tag 6 La Gamba
Zuletzt posierte er dann doch geduldig für uns - at last it posed patiently for us.

Uvita

Auf dem Weg entlang der Pazifikküste legten wir einige Pausen zwischen Coronado und Uvita ein und konnten dort beide Leguanarten finden, teilweise bewohnten sie sogar den gleichen Baum. In Uvita entdeckten wir eine Unterkunft mit einem Biotop und einem Bachlauf im Garten. Die sehr nette Besitzerin Sue ist US-Amerikanerin und hat ihren Besitz stetig mit Bedacht, die Natur nicht zu zerstören, vergrößert. Auf dem Grundstück konnten wir etliche Arten nachweisen, darunter auch zwei Schlangen und einige für uns neue Arten wie einen Laub- und einen Glasfrosch. Leider mussten wir nach diesem kurzen Stopp weiterfahren, da wir kurzfristig beschlossen hatten, auch noch in den Norden in die Provinz Guanacaste zu fahren.

Tag 7 Uvita
Iguana iguana - Im Gebiet von Uvita kommen beide Leguanarten gemeinsam vor - in the area of Uvita both Iguana species live together
Tag 7 Uvita
Während des Mittagessens konnten wir in der Nähe des Raestaurants beide Leguanarten auf dem gleichen Baum beobachten - During our lunch  we observed both Iguana species on the same tree
Tag 7 Uvita
Habitat in Uvita
Tag 7 Uvita
Ctenosaura similis - Jungtiere kann man häufig am Boden antreffen  - Young individuals can often be seen on the ground
Tag 7 Uvita
Ctenosaura similis - subadult
Tag 7 Uvita
Ctenosaura similis - Adulte findet man oft in Astgabeln in den unteren Bereichen, während grüne Leguane wesentlich höher klettern - Adults often bask in lower crotches, while Green Iguanas climb higher
Tag 7 Uvita
Scharlachara - Scarlet Macaw
Tag 7 Uvita
Ctenosaura similis - ein Männchen überwacht sein Revier - a male watching his territory
Tag 7 Uvita
Gonatodes albogularis - Dieser kleine tagaktive Gecko kommt sehr häufig an Baumstämmen vor - This small diurnal gecko is quite common on tree trunks
Tag 7 Uvita
Gonatodes albogularis - Männchen sind mit ihren roten Köpfen auffällig gefärbt - males have red heads and are therefore quite gaudy
Tag 7 Uvita
In der grünen Strauchschicht leben gut getarnte Echsen - In the green shrub layer live well camouflaged lizards
Tag 7 Uvita
Iguana iguana - die Grünen Leguane sind als Jungtiere grasgrün gefärbt und schwer zu sehen - young Green Iguanas have a grass-green color and they are hard to see
Tag 7 Uvita
Anolis limifrons
Tag 7 Uvita
Cayenneralle - Grey-necked Wood Rail
Tag 7 Uvita
Scincella cherriei - Der braune Waldskink lebt in Waldlichtungen und entlang von Pfaden, aber extrem häufig fanden wir ihn auf kurzrasigen Flächen - The Brown Forest Skink lives in clearigs and along trails in forests, but the highest diversity was found on shortly cut grass areas
Tag 7 Uvita
Scincella cherriei - Die kleinen Skinke sind bitzschnell und extrem schwierig zu Fotografieren - This small skinks are extremely quick runners and therefore it is hard to take pictures
Tag 7 Uvita
Anolis limifrons - Dieser langschnäuzige Anolis bewohnt das feuchte Tiefland in Costa Rica - this long snouted Anole inhabits the moist lowands in Costa Rica
Tag 7 Uvita
Boana rosenbergi - In Sue's Garten war unser einziger Fundpunkt dieses Laubfrosches, der nur entlang der südlichen Pazifikküste in CR vorkommt - Sue's garden was our only location for this tree frog, which only occurs along the southern Pacific coast in CR
Tag 7 Uvita
Rhinella horribilis - Die Aga Kröten saßen bevorzugt am Rand von Gewässern und warteten auf Beute - The Cane Toads were often sitting on the side of water bodies waiting for prey
Tag 7 Uvita
Boana rosenbergi - In Sue's Garten war diese Laubfrosch recht häufig. Wir fanden ihn an den Pflanzen rund um den Gartenteich, aber auch direkt am Gebäude auf unserer Terrasse - In Sue's garden this tree frog was rather common. We found it on plants around the garden pond as well as on our balcony
Tag 7 Uvita
Boana rosenbergi - ein hübscher Laubfrosch, dessen Stimme wie das Klopfen an eine Tür klingt - a nice treefrog, whose calling sounds like knocking on a door
Tag 7 Uvita
Diese Cayenneralle (Aramides cajanea) schlief hinter dem Gartenteich in hoherer Vegetation - This Gray Necked Wood Rail was sleeping behind the pond in higher vegetation
Tag 7 Uvita
Sibon nebulatus - Diese schneckenfressende Schlange, die wir schon von Cahuita kannten, begegnete uns auch in Sue's Garten - This slug eating snake, which we already knew from Cahuita, came across in Sue's garden
Tag 7 Uvita
Sibon nebulatus - Es machte uns stutzig, dass wir keine Schnecken finden konnten - We wondered about not finding any slugs and snails
Tag 7 Uvita
Craugastor fitzingeri - der wohl häufigste Frosch in Costa Rica - maybe the most common frog in Costa Rica
Tag 7 Uvita
Craugastor fitzingeri - bringt fertig entwickelte Jungfrösche zur Welt und ist daher unabhängig von Gewässern - is a live bearer with fully developed froglets and therefore independent from water bodies
Tag 7 Uvita
Hyalinobatrachium colymbiphyllum - In einem Bach entdeckten wir die neue Glasfroschart - In a stream we detected this new species of glass frogs
Tag 7 Uvita
Hyalinobatrachium colymbiphyllum - transparent
Tag 7 Uvita
Anolis polylepis - Diese Art bewohnt nur den Südwesten Costa Ricas - this species inhabits the south-western part of Costa Rica
Tag 7 Uvita
Leptodeira septentrionalis - Die zweite Schlange an diesem Abend war ein alter Bekannter - the second snake during this evening was a familiar friend
Tag 7 Uvita
Leptodeira septentrionalis
Tag 7 Uvita
Leptodactylus insularum - eine extrem flinke Art aus der Familie der schaumnestbauenden Leptodactylidae - a very agile species from the foam nest builder family Leptodactylidae
Tag 7 Uvita
Gruppenfoto mit Sue vor unserer Abreise - group foto with Sue before we left

La Sierra

Nach einem kurzen Abstecher in den Carara Nationalpark, aus dem uns schon bald ein heftiger und anhaltender Regenguss vertrieb, machten wir uns auf den Weg in die Provinz Guanacaste, konnten allerdings unser Ziel – den Santa Rosa Nationalpark – an diesem Tag nicht mehr erreichen und mussten unterwegs einen Zwischenstopp einlegen. Wir wollten in einer Unterkunft am Brisas de Lago übernachten, aber leider war die Hausherrin erkrankt und so mussten wir weiterfahren und quartierten uns am Abend in der Therme Pueblo Antiguo in La Sierra ein. Nach einem Spaziergang entlang eines Weihers, in dem wir ein Krokodil und spektakuläre Vögel beobachten konnten, nutzten wir noch die fantastische Thermenlandschaft bei einem gemütlichen Bier und machten uns dann in der Dunkelheit wieder auf die Suche. Wir lokalisierten einige Frösche, darunter den Milchfrosch und den Mexikanischen Laubfrosch. In einer kleinen Hütte kletterten Zwerggeckos umher, und eine Vogelspinne versteckte sich hinter einer Platte.

Pool-Party
Pool-Party
Tag 8 La Sierra
Natürlicher Weiher in La Sierra - Natural pond in La Sierra 
Tag 8 La Sierra
Amerikanischer Schlangenhalsvogel - Anhinga or American Darter
Tag 8 La Sierra
Kahnschnabel - Boat-billed Heron
Tag 8 La Sierra
Crocodylus acutus - Zuerst vermuteten wir einen Kaiman, da wir ein Krokodil nicht in so einem kleinen Gewässer erwarteten - First we misidentified it for a Caiman, because we didn't believe a crocodile to live in such a small pond
Tag 8 La Sierra
Smilisca baudinii - der häufigste Laubfrosch im Nordwesten - tho most common tree frog in the North-West
Tag 8 La Sierra
Smilisca baudinii
Tag 8 La Sierra
Schlafender Schmetterling - sleeping butterfly
Tag 8 La Sierra
Rana vaillanti - ein sehr großer Frosch, der gerne Laubfrösche frisst - a huge frog, who feeds on tree frogs
Tag 8 La Sierra
Smilisca baudinii - sitzt meist hoch in Büschen und Bäumen - mostly sitting on bushes and trees
Tag 8 La Sierra
Trachycephalus typhonius - Milch- oder Pfefferfrosch, er kann ein giftiges Sekret absondern - Milk- or Pepperfrog, he can segregate a poisonous secretion
Tag 8 La Sierra
Trachycephalus typhonius - hat seine Schallblasen am Rücken - has it vocal sacs on his back
Tag 8 La Sierra
Smilisca baudinii - kann sehr variabel sein - can be very variable
Tag 8 La Sierra
Geißelskorpion - Giant Viengaroon
Tag 8 La Sierra
Vogelspinne Männchen, gefunden in einem verfallenen Häuschen - tarantula male, found in a ruinous house
Tag 8 La Sierra
Gonatodes albogularis - potentielle Beute der Vogelspinne - potential prey of the bird spider
Tag 8 La Sierra
Parauque Nachtschwalbe- Common Parauque
Tag 8 La Sierra
Blaukappenmotmot - Blue Crowned Motmot
Tag 8 La Sierra
Schlangenhalsvogel - Anhinga
Tag 8 La Sierra
Streifenreiher - Fasciated Tiger Heron
Tag 8 La Sierra
Braunschwanzamazilie - Rufous-tailed Hummingbird
Tag 8 La Sierra
Anolis cupreus - Männchen mit Rückenkamm - male with white crest
Tag 8 La Sierra
Einige Fledermäuse hingen am Tag unter unserem Vordach - Some bats hung under our canopy during the day

Santa Rosa Nationalpark

Der Santa Rosa NP ist wohl das bekannteste unter den Schutzgebieten in der Trockenprovinz Guanacaste. Von den südlichen Nationalparks im Land wussten wir, dass diese nur am Tag auf Pfaden begangen werden dürfen. Interessanterweise gelten im Santa Rosa NP andere Regeln. Wir informierten uns im NP Zentrum und schließlich wurde uns bestätigt, dass wir Platz in der NP Unterkunft erhielten und noch dazu konnten wir auch die Kantine nutzen. Eigentlich hatten wir hier Narrenfreiheit und konnten immer und überall unsere Exkursionen durchführen, natürlich auch während der Nacht. Allerdings durften wir eine Stunde nach Dunkelheit unser Auto nicht mehr nutzen. Da wir aber schon wenige Meter vor unserer Unterkunft spannende Beobachtungen machen konnten und sehr viele interessante Stellen gut zu Fuß erreichbar waren, war das keine große Einschränkung. So brachten wir unsere Koffer in ein spartanisch eingerichtetes Zimmer mit vier Stockbetten und erkundeten die Gegend.

Beschreibung

Im Bereich des NP Zentrums hatten etliche schwarze Leguane ihre Reviere eingerichtet und wärmten sich in der Sonne. Auf Bäumen und Steinen beobachteten wir auch einige Zwerggeckos. In den Büschen waren Kupfer-Anolis unterwegs und präsentierten ihre orangenen Kehlfähnchen. Seit ein paar Tagen hatte hier die Regenzeit begonnen und es regnete immer wieder intensiv. Die Leguane zogen sich in Baumhöhlen zurück und auch wir kehrten zu unserer Unterkunft zurück. Wir staunten allerdings nicht schlecht, als wir unsere Tür aufsperrten und unser ganzes Zimmer voll mit Soldatenameisen war. Mit zwei Besen kehrten wir eine gute Stunde die Ameisen aus dem Zimmer hinaus, da wir mit den schmerzhaften Bissen keine Bekanntschaft machen wollten. Nur Richard erlitt einen Biss durch die kleinen Eindringlinge, der Finger war allerdings noch Tage danach angeschwollen.

Beim Abendessen – das eher zweckmäßig als gut schmeckte – beobachteten wir bereits jede Menge an gelben Kröten, die im Scheinwerferlicht nach Insekten suchten. Als wir uns in der Dunkelheit auf die Suche machten, hörten wir überall die Chöre der Frösche. Wir wurden aber jäh gestoppt, denn Franz trat fast auf eine große Klapperschlange, die auf der asphaltierten Straße die Wärme des Bodens absorbierte. Nach ausgiebigem Fotoshooting wollten wir weiter, aber keine 10 m entfernt kreuzte eine Boa imperator Rudis Weg. Schließlich erreichten wir die ersten flachen Gewässer und konnten die Massenpaarung unzähliger Amphibien mehrerer Arten beobachten. Nebenbei entdeckten wir eine Katzenaugennatter beim Verschlingen eines überdimensionalen Frosches und auch die Klappschildkröten waren höchst aktiv. Wir wurden auch auf eine weitere Froschart aufmerksam, die aus unterirdischen Bauten rief. Es dauerte eine Zeit lang, bis wir die ersten dieser Schaumfrösche lokalisieren und für Fotoaufnahmen ausgraben konnten.

Auch der Rückweg gestaltete sich langwierig, da uns immer wieder Schlangen und Frösche begegneten, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Es war wohl der spannendste und aufregendste Tag bzw. Abend der Exkursion bisher, denn mit so einem Spektakel hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Allein an diesem einen Abend fanden wir sieben verschiedene Schlangenarten. Leider fehlte bisher von Rhinophrynus dorsalis jegliche Spur, aber es sollte ja noch ein weiterer Tag folgen! Zu Hause angekommen, machten wir noch eine spektakuläre Beobachtung, als wir beim Zähneputzen neben einer riesigen Agakröte einen Spitzkopfpython in unserer Toilette fanden.

Am kommenden Tag machten wir einen Ausflug zu dem ca. 13 km entfernten fantastischen Strand Playa Naranjo. Aufgrund der Regenzeit konnten wir eine tiefe Furt nicht mit dem Auto queren und so beschlossen wir, die restliche 4 km zu Fuß zu bewältigen (an Krokodile, die es hier überall gibt, hatten wir dabei nicht gedacht). Direkt an der Furt fand Florian eine kleine skink-artige Echse, die sich jedoch bei näherer Betrachtung als ein Zwergteju herausstellte. Bei brütender Hitze und schwülem Wetter erreichten wir schließlich den Strand und genossen im Meer die hohen Wellen. Am Campingplatz trafen wir einen Ranger und plauderten ein wenig mit ihm. Bis auf eine kleine Gruppe an Surfern war der Strand menschenleer, allerdings waren die Moskitos sehr aggressiv. In der Trockenzeit dürfte aber hier einiges los sein. Am Rückweg beobachteten wir Klammeraffen und jede Menge Winkerkrabben, sowie zwei große Tuberkelhokko-Männchen, die gerade versuchten ein Weibchen zu beeindrucken.

Bevor wir unsere zweite Nachttour begannen, prägten wir uns den Ruf der Nasenkröte ein, denn wir wollten diese Art unbedingt noch finden und siehe da, als wir nur kurz unterwegs waren, hörten wir den außergewöhnlichen Ruf einer Gruppe von ca. 10 Nasenkröten, die wir in einem Fahrspurgewässer finden konnten. Allerdings waren die Kröten unglaublich scheu und hörten sofort auf zu rufen, als wir uns näherten. Auch nach 10 min Wartezeit begannen die Kröten nicht mehr zu rufen. Noch spektakulärer als die Nasenkröten riefen die zu den Engmaulfröschen zählenden Schafsfrösche. Der Chor dieser Microhyliden ähnelt sehr einer Schafsherde, daher kommt auch der Name dieser Frösche. Ein weiteres Highlight war die Massenpaarung der zur Paarungszeit leuchtend gelb gefärbten Incilius luetkenii. Als wir am kommenden Morgen den Park verließen, entdeckten wir eine ganz frisch überfahrene aber noch lebende Perlnatter. Sehr gerne hätten wir diese flinke hübsche Schlange unverletzt in der Natur gefunden.

Sowohl von den Möglichkeiten im Park als auch von den Funden her war der eigentlich ungeplante Ausflug nach Santa Rosa das Highlight unserer Reise. Natürlich hatten wir das Glück, zu Beginn der intensiven Regenzeit dieses Trockenwaldgebiet zu besuchen, als gerade die gesamte Amphibienwelt in Fortpflanzungsstimmung war und auch deren Prädatoren die Chancen nutzten, den Amphibien als leichte Beute aufzulauern. Auf dem Weg zurück nach Süden wurden wir noch beim Überholen in der Verbotszone erwischt und noch dazu waren zwei von uns nicht angegurtet. Der Polizist wollte uns dafür drei Tickets ausstellen, jedes davon um € 800,-. Nach einem langen hin und her konnten wir das Thema dann doch anders lösen…

Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Nordkarakara - Crested Caracara
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Beobachtung von Schwarzen Leguanen vor dem Nationalparkzentrum - Watching Black Iguanas in front of the national park center
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Ctenosaura similis - extrem häufig in Santa Rosa - very common in Santa Rosa
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Unterkunft - Accommodation
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Beeindruckender Baum - impressive tree
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Trockenwald in der Regenzeit - Dry forest in the wet season
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Anolis cupreus - Die Trockenwaldanolis ist die einzige Anolisart in Santa Rosa - the Dry Forest Anole is the only anoles species in Santa Rosa.
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Temporäre Gewässer mit Schaumnestern - temporary ponds with foam nests
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Nester von Leptodactylidae Fröschen - nests of Leptodactylidae frogs
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Invasion von Soldatenameisen in unserem Zimmer. Wir kehrten die ungebetenen Gäste 2 h lang aus dem Zimmer - Invasion of trooper ants in our room. We swept and brushed two hours to get rid of them 
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Warten auf das Abendessen - waiting for dinner
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius luetkenii - Viele dieser Kröten hüpften während des Abendessens auf der Suche nach Nahrung umher - Many toads were foraging under our desks during dinner
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Diese Vogelspinne entdeckten wir unter einem Holzstück - This tarantula was hiding under a wooden plate 
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Smilisca baudinii - eine häufige Laubfroschart - a common tree frog species
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Warum dieser junge Schwarze Leguan gestorben ist, ist unbekannt - Cause of death of this Black Iguana is unknown
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Crotalus simus - diese Klapperschlange wärmte sich am Abend auch der warmen Asphaltstraße- this rattle snake was basking in the eveneing on the warm asphalt road
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Crotalus simus - Länge ca. 160 cm - length about 160 cm
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Crotalus simus - Die Schlange war sehr friedlich und kooperativ und verschwand im Gebüsch - the snake was very docile and disappeared in some shrubs
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Boa imperator - Nur wenige Meter von der Klapperschlange entfernt fanden wir diese Abgottschlange - Just a view meters away from the rattle snake we found this Boa imperator (formerly constrictor)
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Boa imperator - ca. 160 cm lang - length about 160 cm
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Boa imperator - Jungtier ca. 80 cm lang - juvenile, length about 80 cm
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Hypopachus variolosus - Diese Microhyliden rufen wie Schafe, daher ihr Name Sheep Frog - This microhylid species is calling like sheep, therefore their name Sheep Frogs
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodeira rhombifera - frisst Smilisca baudinii - feeding on Smilisca baudinii
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Kinosternon scorpioides cruentatum - zwei bewegliche Gelenke im Plastron erlauben der Art, ihre Weichteile zu verschließen - bacause of two moveable joints these turtles can hide all their soft parts of the plastron
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Kinosternon scorpioides cruentatum - die Schildkröten müssen die kurze Regenzeit nutzen, um sich aureichend Nahrung für die Trockenzeit anzufressen - these turtles have to use the wet season for feeding in order to survive the long dry period
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Engystomops pustulosus - Der Tungara Frosch hat eine riesengroße Schallblase - the Tungara frog has a huge vocal sac
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Hypopachus variolosus
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Rana forreri - ein sehr großer aber scheuer Echter Frosch, der in Fahrspurrinnen ablaicht - a large Ranidae, who breeds in traffic lane ponds
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Der Fressvorgang geht weiter - The swallowing proceeds
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Kinosternon scorpioides cruentatum
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodactylus fragilis - dieser kleine Schaumnestbauer ruft versteckt in kleinen Löchern - this small foam nest frog calls in small holes
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Engystomops pustulosus - Rufgemeinschaft von Tungarafröschen - Chorus of Tungara Frogs
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius coccifer - Die zweiter Incilius Art ist wesentlich seltener als I. luetkenii. Sie erinnert sehr an die Kreuzkröte - The second Incilius species is much rarer than I. luetkenii. It reminds us of the Natterjack Toad.
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Boa imperator
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Anolis cupreus - schlafend, eine potentielle Beute für viele Schlangen - sleeping, a potential prey for many snakes
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Sibon anthracops
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Sibon anthracops - eine schneckenfressende Schlange - a snailfeeding snake
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Smilisca baudinii - rufend - calling
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodeira rhombifera - Fressvorgang abgeschlossen - Feeding finished
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Imantodes gemmistratus - ein Echsenfresser - feeds mainly on lizards
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Imantodes gemmistratus - eine sehr schlanke Trugnatter - a very slender rear fanged snake
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodeira nigrofasciata - ebenfalls eine leicht giftige Schlange - also a snake with mild venom
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodeira nigrofasciata - bewohnt nur die Trockenwälder Costa Ricas - inhabits only the dry forests of Costa Rica
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Loxocemus bicolor - Wir fanden diese Erdpython in den sanitären Anlagen während der Abendtoilette - we found this Burrowing Python in the restrooms during our evenig toilet.
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Loxocemus bicolor - leuchtet im Licht in verschiedenen Farben - shines in light in different colors
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Wanderung im feuchten Trockenwald - Hike in the moist dry forest
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Gelbnackenamazone -  Yellow-naped Amazon
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Temporäre Bäche aufgrund starker Regenfälle - Temporary streams because of heavy rain
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Marisora unimarginata - eine kleine Mabuyenskinkart, die im Trockenwald häufig vorkommt - a small and common Mabuya-skink in the dry forests
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Anolis cupreus
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Anolis cupreus - mit rotem Kehllappen - with red dewlap
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Trockenwaldhabitat - Dry forest habitat
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Trockenwaldhabitat - Dry forest habitat
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Marisora unimarginata
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Holcosus undulatus - die Ameivenart des Trockenwaldes - the ameiva species of the dry forests
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Kapuzineraffen, die häufigsten Affen in Nationalpark - Capuchins, the most common monkeys in the national park
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Arbikoler Lebensraum - arbicol habitat
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Unsere Fahrt zum Meer endete mit dem Auto an dieser Furt - Our drive to the sea ended here at this passage
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Gymnophthalmus speciosus - eine Mikroteidenart, zuerst vermuteten wir, dass es ein Skink ist - a microteid species, of which we thought at first to be a skink
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Beim Überqueren der Furt dachten wir nicht daran, dass es hier Krokodile geben kann - While crossing this passage, we didn't think about crcodiles 
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Säulenkakteen in der Strauchschicht des Trockenwaldes - Cereus in shrub layer of the dry forest
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Ctenosaura similis - junger schwarzer Leguan - young Black Iguana
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Schwefelmaskentyrann - Great Kiskadee
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Ctenosaura similis - Die Schwarzleguane hatten am Strandcampingplatz eine extrem hohe Dichte und sonnten sich in Gruppen - The Black Iguanas had a high density at the beach campground and basked there in groups
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Ctenosaura similis - großes Männchen, sie waren nicht scheu - impressive male, they were not shy
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Weißwedelhirsch - White Tailed Deer
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Prachtfregattvogel - Magnificent Frigatebird
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Hoher Wellengang und starke Strömung im Pazifik erlaubten nur Schwimmen im Uferbereich - High waves and strong current in the Pazific Ocean allowed us only to swim near the beach
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Marisora (Mabuya) unimarginata
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Tuberkelhokko - Great Curassow
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Rhinophrynus dorsalis - Nachdem wir uns den Ruf der Nasenkröte im Internet intensiv eingeprägt hatten, gingen wir auf die Suche und fanden nach kurzer Zeit eine Rufergruppe - After listenig to the advertisment call of the Mexican Burrowing Toad in the internet, we went out for a search and found a breeding group after a short time
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Rhinophrynus dorsalis - eine beeindruckende Kröte, aber sehr scheu - Impressive toad, but very shy
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Rhinophrynus dorsalis - ein weiteres Männchen - another male
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Smilisca baudinii
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Pauraquenachtschwalbe - Pauraque
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Trachycephalus typhonius - Beim Milchfrosch blasen sich die Schallblasen am Hinterkopf auf, ein spektakulärer Anblick - The Milk Frog has two vocal sacs on the back of the head, a quite spectacular sight
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Smilisca baudinii
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Leptodactylus poecilochilus - ein weiterer Schaumnestbauer - another foam nest building frog
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius luetkenii - Massenpaarung in den temporären Gewässern auf Schotterwegen - mass breeding in temporary ponds on gravel roads
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius luetkenii - Männchen sind während der Paarungszeit leuchtend gelb gefärbt - males have a bright yellow color during the breeding season
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius luetkenii - ein weiteres Merkmal ist der dunkle Rahmen rund um die Augen - another characteristic is the dark frame around the eyes
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Incilius luetkenii - rufendes Männchen - calling male
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Das Team checkt die verschiedenen Rufe der Froschlurche - The team checks the different frog calls 
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Ctenosaura similis
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Kantine und überdachter Essensbereich - Canteen with covered food place
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Blick von einem Aussichtspunkt über der Trockenwald von Santa Rosa - View over the dry forest of Santa Rosa
Tag 9 Santa Rosa Nationalpark
Drymobius margaritiferus - Als wir den Park verließen, fanden wir eine frisch überfahrene Perlnatter auf der Straße - When we left the park, we found a freshly killed Speckled Racer on the road

Jaco – Tarcoles

Bereits auf dem Weg nach Norden machten wir eine kurze Runde durch den Carara Nationalpark, dessen Eingang sich zwischen der Stadt Jaco und dem Fluss Tarcoles befindet. Wie bei vielen Nationalparks in Costa Rica warteten auch hier etliche Guides mit Spektiven darauf, Touristen durch die Pfade zu führen. Wir beschlossen diesmal auch einen Guide zu buchen und so lernten wir Andrey kennen, der sich auch sehr für Reptilien und Schlangen interessiert. Im Carara NP konnten wir lediglich einige Baumsteiger finden, die hier ganz anders aussehen als an der Karibikküste. Wir vereinbarten, nach unserem Aufenthalt im Norden eine Nachtexkursion mit ihm zu machen.

Regenschauer im Carara Nationalpark
Regenschauer im Carara Nationalpark

Als wir nach Süden zurückkehrten, war das Wetter optimal, um die berühmten Krokodile am Tarcoles zu fotografieren. Mittlerweile ist diese Brücke ein richtiger Touristenhotspot und ein Mann erzählte uns, dass ein Betrunkener vor drei Monaten in den Fluss gestürzt war und binnen kurzer Zeit von den Krokodilen verspeist wurde. Jedenfalls sonnte sich ein gutes Duzend Spitzkrokodile auf der Schotterbank des Flusses, einige davon waren von beeindruckender Größe.

Wir bezogen in Jaco eine nette Unterkunft (mit Pool) und vereinbarten die Nachtexkursion mit Andrey, da wir bisher immer noch keine Fer de Lance bzw. Terciopelo finden konnten, obwohl es sich bei dieser Schlange angeblich um ein Allerweltstier handeln soll. Wir fuhren mit dem Auto zu einem Tal am Abhang der Berge und wanderten auf Privatbesitz von Andreys Bekannten den Bach entlang. Die Tour begann vielversprechend, denn an einem Gewässer entdeckten wir einen Rotaugenlaubfrosch, der sich hier ebenfalls von Seinesgleichen auf karibischer Seite deutlich unterscheidet. Wir wanderten bis zu einem Wasserfall und fanden unterwegs etliche Amphibien, aber keine Spur von einer Lanzenotter, obwohl uns Andrey eine Garantie darauf gegeben hatte. Wir beobachteten Glasfrösche dabei, wie sie ihr Gelege beschützten, schlafende Basilisken und jagende Agakröten. Schließlich hatten wir doch noch Glück, als Andrey in einem kleinen Seitental fast auf die erhoffte Lanzenotter draufstieg. Er konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung auf die Seite retten. Die Schlange versuchte ins Gebüsch zu flüchten, wir konnten das ca. 1,5 m lange Männchen aber mit dem Schlangenhaken zurück ins Bachbett holen und fotografierten das wunderschöne Tier ausgiebig.

Es war unser letzter Abend und so begossen wir das spektakuläre Ende sowie die gelungene Reise bei einem Bier bzw. frisch gepresstem Fruchtsaft gemeinsam mit Andrey in Jaco und machten uns am nächsten Tag, nachdem wir unser Auto einer Generalreinigung unterzogen hatten, zurück auf den Weg. Unterwegs durchwanderten wir noch einmal den Carara Nationalpark – diesmal bei Sonnenschein – und beobachteten einige Vögel, Klammeraffen, Ameiven und Baumsteiger. Ohne Probleme verlief die Rückfahrt zum Flughafen und so endete unsere fantastische Reise durch ein tolles, sicheres und vor allem extrem artenreiches Land.

Tag 10 Jaco – Tarcoles
Ein Urwaldriese - A jungle giant
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Holcosus undulatus - ein prächtiges Männchen - a splendid male
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Die Tarcoes Brücke ist ein bekannter Beobachtungspunkt, um Spitzkrokodile zu beobachten - the Tarcoles Bridge is a famous lookout for watching Cocodrilos
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Crocodylus acutus - Etwa ein Duzend Spitzkrokodile sonnen sich unter de Tarcoled Brücke -About a dozen corcodiles are basking under the Tarcoles Bridge
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Crocodylus acutus - Spitzkrokodile können über 7 m lang werden - Amercican Crocodiles can reach over 7 m length
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Crocodylus acutus
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Ctenosaura similis - juvenil, überall häufig entlang der Pazifikküste - juvenile, quite common along the whole Pazific coast
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Truthahngeier, ein sehr häufiger Geier - Turkey Vulture, a very common vulture
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Ausblick über den Carara Nationalpark zur Tarcoles Mündung - Lookout over the Carara National Park to the Tarcoles estuary
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Smilisca phaeota - Dieser Laubfrosch ist immer unter dem Auge grünlich gefärbt - This tree frog is characterised by a greenish color below the eyes
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Agalychns callidryas - die Form am Pazifik unterscheidet sich deutlich von jener an der Karibik - the Pazific form differs clearly from the Caribic population
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Agalychns callidryas - diese Form hat keinerlei bläuliche Färbung - this form has no bluish coloration
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Craugastor fitzingeri - eine häufige lebendgebärende Froschart - a common livebearing frog species
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Craugastor fitzingeri
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Hyalinobatrachium valerioi - dieser Glasfrosch bewacht aktiv seine Gelege - this glas frog actively protects his clutch of eggs
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Hyalinobatrachium valerioi - transparenter Glasfrosch - transparent glass frog
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Hyalinobatrachium valerioi - mit den typischen großen hellen Flecken - with the typical bright spots
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Leptodactylus savagei - der größte Frosch Costa Ricas, der von seiner Warte die Umgebung erkundet - the biggest frog of Costa Rica, who watches his surrounding from a lookout
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Smilisca sordida - Diese kleine Laubfroschart kommt überall im Tieflandregenwald in Costa Rica vor - this small tree frog species occurs all over Costa Rica in lowland rain forests
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Rhinella horribilis - Die Agakröte kommt überall im Land verbreitet vor, nicht aber in solchen Dichten wie in den Ländern, wo sie eingeschleppt wurde - the Cane Toad occurs everywhere in the country, but not as dense as in countries, where it is introduced
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Botrops asper - Endlich! Am letzten Abend unserer Reise fanden wir doch noch eine Terciopelo oder Fer de Lance - Finally! On our last night tour we found our first highly desired Terciopelo or Fer de Lance!
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Botrops asper - Als wir entlang eines kleinen Baches suchten, stieg Andrey mit seinen Pantoffeln fast auf die Schlange und sprang in die Höhe, um ihr auszuweichen - When we searched along a small stream, Andrey nearly stepped on the snake with his slippers and he had to make a sidestep for his safety
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Botrops asper - Nach den ersten aggressiven Minuten beruhigte sich die Schlange und wurde immer friedlicher - After the first aggressive minutes the snake came down and got much easier to handle
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Hyalinobatrachium valerioi - ein rufendes Männchen auf der Unterseite eines Blattes, das sich fast immer direkt über dem Wasser eines Baches befindet - a calling male on the underside of a leaf, which is almost always above a water stream
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Hyalinobatrachium valerioi - das Weicbchen hat gerade ein frisches Gelege abgesetzt und das Männchen wartet darauf, dieses zu bewachen - the female has just laid a clutch of eggs, while the male waits for the female to disappear and to protect the clutch
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Leptodeira septentrionalis - diese junge Schlange ist ein Prädator von Glasfroscheiern. Die Kaulquappen in den Eiern können Annäherungen von Schlangen durch Schwingungen wahrnehmen und früher ins Wasser schlüpfen - this young snake is a predator of glass frog eggs. The tadpoles in the eggs can notice the approach of snake vibrations and they are able to emerge earlier into the water.
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Ctenosaura similis - Als wir unser Auto reinigen ließen beobachteten wir noch einige Leguane - while had our car cleaning we observed some Iguanas in the surroundings
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Holcosus leptophrys - die häufigste Ameive im Bereich Jaco - the most common Ameiva in the area of Jaco
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Dendrobates auratus - Der Goldbaumsteiger ist im Carara Nationalpark sehr häufig - the Green and Black Poison Dart Frog is very common in the Carara National Park
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Dendrobates auratus - Der Goldbaumsteiger am Pazifik unterscheidet sich deutlich in Muster und Färbung von jenem an der Karibik - the Green and Black Poison Dart Frog from the Pacific differs in pattern and color from the one living on the Caribbean side
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Schöner Bachlauf im Carara Nationalpark - Nice stream in the Carara National Park
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Holcosus leptophrys - Am Tag trifft man die Ameiven im Regenwald überall dort an, wo die Sonne zum Boden gelangt - during the day the ameivas can be found in the jungle, where the sunlight reaches the ground
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Holcosus leptophrys - Männchen kämpfen häufig um Reviere - Males are often fighting for territories
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Dendrobates auratus - ist nur tagaktiv - strictly diurnal
Tag 10 Jaco – Tarcoles
Besucherlenkung im Carara Nationalpark, Begehen abseits der Pfade ist streng verboten - visitors direction in the Carara Nationalpark, walking aside the path is strictly forbidden

Artenliste:

Amphibien
Caudata - Schwanzlurche
Plethodontidae - Lungenlose Salamander
Bolitoglossa colonnea
Bolitoglossa striatula
Anura - Froschlurche
Rhinophrynidae - Nasenkröten

Rhinophrynus dorsalis

Bufonidae - Echte Kröten

Incilius coccifer
Incilius coniferus
Incilius luetkenii
Rhaebo haematiticus
Rhinella horribilis

Leptodactylidae - Südfrösche, Pfeiffrösche

Engystomops pustulosus
Leptodactylus fragilis
Leptodactylus insularum
Leptodactylus poecilochilus
Leptodactylus savage

Centrolenidae - Glasfrösche

Cochranella granulosa
Espadarana prosoblepon
Teratohyla spinosa
Hyalinobatrachium colymbiphyllum
Hyalinobatrachium fleischmanni
Hyalinobatrachium valerioi

Hylidae - Laubfrösche i.w.S.

Boana rosenbergi
Dendropsophus ebraccatus
Dendropsophus phlebodes
Hyloscirtus palmeri
Isthmohyla pseudopuma
Scinax boulengeri
Scinax elaeochrous
Smilisca baudinii
Smilisca phaeota
Smilisca sordida
Trachycephalus typhonius

Phyllomedusidae – Greiffrösche

Agalychnis callidryas
Agalychnis lemur
Agalychnis saltator (nur akustisch)
Agalychnis spurrelli
Cruziohyla calcarifer

Dendrobatidae - Baumsteigerfrösche, Pfeilgiftfrösche

Allobates talamancae
Dendrobates auratus
Oophaga granulifera (nur akustisch)
Oophaga pumilio

Craugastoridae

Craugastor bransfordii
Craugastor crassidigitus
Craugastor fitzingeri
Craugastor megacephalus
Craugastor noblei
Craugastor stejnegerianus

Eleutherodactylidae

Diasporus diastema

Strabomantidae

Pristimantis cerasinus
Pristimantis cruentus
Pristimantis ridens

Microhylidae - Engmaulfrösche

Hypopachus variolosus

Ranidae - Echte Frösche

Rana forreri
Rana taylori
Rana vaillanti
Rana warszewitschii

Reptilien

Crocodylia - Krokodile

Caiman crocodilus
Crocodylus acutus

Testudines - Schildkröten
Chelydridae - Alligatorschildkröten

Chelydra acutirostris

Kinosternidae - Schlammschildkröten

Kinosternon leucostomum
Kinosternon scorpioides

Emydidae - Neuwelt-Sumpfschildkröten

Trachemys venusta

Squamata, Sauria - Echsen
Diploglossidae - Doppelzungenschleichen

Diploglossus bilobatus

Gekkota - Geckos

Hemidactylus frenatus
Thecadactylus rapicauda
Gonatodes albogularis
Lepidoblepharis xanthostigma

Corytophanidae - Basilisken

Basiliscus basiliscus
Basiliscus plumifrons
Basiliscus vittatus

Dactyloidae - Anolisartige, Saumfinger

Anolis aquaticus
Anolis biporcatus
Anolis cristatellus
Anolis cupreus
Anolis limifrons
Anolis oxylophus
Anolis polylepis
Anolis tropidolepis

Iguanidae - Leguane

Ctenosaura similis
Iguana iguana

Phrynosomatidae - Stachelleguane

Sceloporus malachiticus

Gymnophthalmidae - Zwergtejus

Gymnophthalmus speciosus

Teiidae - Schienenechsen, Tejus

Ameiva festiva
Ameiva leptophrys
Ameiva quadrilineata
Ameiva undulata

Scincidae - Skinke

Marisora unimarginata
Scincella cherriei

Xantusiidae - Nachtechsen

Lepidophyma flavimaculatum

Squamata, Serpentes - Schlangen
Boidae - Boas, Riesenschlangen

Boa imperator

Loxocemidae - Spitzkopfpythons

Loxocemus bicolor

Colubridae - Nattern

Drymobius margaritiferus (d.o.r.)
Geophis brachycephalus
Imantodes cenchoa
Imantodes gemmistratus
Imantodes inornatus
Leptodeira septentrionalis
Leptodeira nigrofasciata
Leptodeira rhombifera
Ninia sebae
Ninia psephota
Phrynonax poecilonotus
Rhinobothryum bovallii
Sibon nebulatus
Sibon annulatus
Sibon anthracops
Stenorrhina degenhardtii

Viperidae - Vipern

Bothriechis lateralis
Bothrops asper
Crotalus simus